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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Mit viel Geduld zum Arbeitssieg

17.09.2018

Wildeshausen Viel Geduld brauchten die Fußballer des VfL Wildeshausen, um am Sonntagnachmittag das Bezirksliga-Derby gegen den FC Hude für sich zu entscheiden. Am Ende aber reichte es für den Tabellenführer dank der Treffer von Torben Schütte und Maximilian Seidel in der zweiten Halbzeit für einen verdienten 2:0 (0:0)-Erfolg, mit dem der VfL seine Spitzenposition weiter festigte.

„Wir hatten den klaren Plan, aus einer sicheren Defensive mit einer Fünferkette die spielerischen Mittel der Wildeshauser zu bekämpfen. Das hat lange gut funktioniert“, resümierte Hudes Trainer Lars Möhlenbrock. Nur „bedingt zufrieden“ trotz des Heimsiegs zeigte sich auf der anderen Seite VfL-Coach Marcel Bragula. „Es war genau die Partie gegen einen tief stehenden und taktisch diszipliniert spielenden Gegner, auf die wir uns vorbereitet hatten. Dementsprechend war mir das von uns offensiv zu wenig. Dafür war die Defensive sehr stark.“

Von Anfang an entwickelte sich vor rund 350 Zuschauern im gut besuchten Krandel-Stadion eine eher zerfahrene Partie, die unter der hervorragenden Leitung von Schiedsrichter Alexander Töpfel (Lohne) stand. Die Gäste gaben zwar bereits nach wenigen Sekunden den ersten Warnschuss von Marko Schrank ab, doch danach bestimmte Wildeshausen das Geschehen. Allerdings biss sich der VfL an der sehr kompakt stehenden FC-Defensive, in der Torben Hellemann im Zentrum und Nils Sandau auf der rechten Seite herausragten, lange Zeit die Zähne aus. Dabei sprangen zwar alleine in der ersten Viertelstunde sechs Eckbälle heraus, doch alle blieben ohne Ertrag. Ein Kopfball von Lukas Schneider (3. Minute), ein Distanzversuch von Maximilian Seidel (10.) sowie ein Schuss von Marius Krumland aus kurzer Distanz, den FC-Torhüter Christopher Schnake reaktionsschnell vereitelte (15.), waren schon die besten Chancen der Platzherren in Halbzeit eins. Hude hatte bis auf einen 20-Meter-Kracher von Mohamed Alawie, den VfL-Keeper Sebastian Pundsack im Nachfassen sicher hatte, keine nennenswerten Aktionen. Dafür fiel Alawie durch zwei unschöne Foulspiele auf – Möhlenbrock ließ ihn nach der Pause draußen.

Auch die zweite Halbzeit verlief zunächst arm an spielerischen Höhepunkten. Und so musste eine der zahlreichen Standardsituationen an diesem Nachmittag zur Wildeshauser Führung herhalten. Ein scharf getretener Freistoß von Christoph Stolle von der linken Strafraumseite köpfte der aufgerückte Innenverteidiger Torben Schütte an der Fünfmeterlinie willensstark in die Maschen (66.). Nicht nur für seinen Assist erhielt Stolle später ein Sonderlob des Trainers. „Christoph hat die Rolle von Sascha Görke im zentralen Mittelfeld super übernommen“, betonte Bragula.

Mit dem Gegentreffer brach gleichzeitig die Huder Taktik in sich zusammen. „Wir wollten gerne noch länger die Null halten, um am Ende voll auf Sieg zu spielen – das war damit hinfällig“, erklärte Möhlenbrock. Seine Mannschaft hatte aber auch nach dem Rückstand keine nennenswerten Chancen, um das Spiel eventuell noch zu drehen. Anders hingegen die Platzherren. Die hatten nur wenige Minuten nach dem 1:0 viel Pech, als ein herrlicher Freistoß von Sebastian Bröcker ans Lattenkreuz krachte. In der 75. Minute war die Partie dann endgültig entschieden, als Seidel nach einer Hereingabe von Robin Ramke mit einem trockenen Schuss aus elf Metern das 2:0 erzielte.

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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