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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Sieben Tore und viele Emotionen

02.05.2019

Wildeshausen Als Schiedsrichter Tom Adler am Dienstagabend das Fußball-Bezirksligaderby zwischen dem VfL Wildeshausen und SV Tur Abdin Delmenhorst abpfiff, dauerte es zunächst noch ein paar Minuten, ehe sich die Emotionen beruhigt hatten. Die Wildeshauser jubelten – wie schon in der Hinrunde – über einen 4:3 (2:2)-Sieg, mit dem sie ihren Acht-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze vor dem Verfolger TuS Obenstrohe verteidigten. Dagegen ließen sich die Gäste noch zu einigen hitzigen Diskussionen hinreißen.

„Dem Schiedsrichter fehlte heute die klare Linie. Es gab viele Fehlentscheidungen – diese aber auf beiden Seiten“, sagte Abdin-Trainer Edgar Kary, nachdem er sich etwas beruhigt hatte. „Letztendlich haben wir aber das Spiel verloren und nicht der Schiri. Es gab genügend Möglichkeiten für uns, um das Ergebnis anders zu gestalten“, fügte Kary ehrlicherweise hinzu. „Es war ein intensives und hochklassiges Spiel von beiden Seiten. Unser Sieg ist glücklich, ein Remis hätte dem Spielverlauf eher entsprochen“, resümierte VfL-Coach Marcel Bragula.

Von der ersten Minute an ging es vor 200 Zuschauern im Krandel-Stadion rassig zu Sache. Vor allem die Gäste starteten mit einem enormen Tempo gegen Wildeshauser, die ihre Startformation im Vergleich zum Sonntagsspiel gegen ESV Wilhelmshaven auf fünf Positionen geändert hatten. „Die ersten zehn Minuten gingen klar an Abdin, die haben einen super Ball gespielt“, lobte Bragula den forschen Auftritt der Gäste. Verdient war deswegen auch der frühe Führungstreffer der Delmenhorster durch Lukas Matta (4. Minute). Zuvor konnte VfL-Torhüter Sebastian Pundsack, der Felix Dittrich wieder zwischen den Pfosten abgelöst hatte, gegen Ali Hazimeh klären – bei Mattas Nachschuss war er jedoch machtlos.

Auch danach machte der Tabellenachte weiter Dampf, ehe Wildeshausen zum Ausgleich kam. Einen flach geschossenen Freistoß von Lennart Feldhus aus 18 Metern ließ Abdin-Keeper Jens Dekarski passieren – 1:1 (14.). Auch beim zweiten VfL-Treffer machte Dekarski keine so gute Figur, als ihm ein Kopfball des aufgerückten Innenverteidigers Marius Krumland nach einer präzisen Ecke von Christoph Stolle durch die „Hosenträger“ rutschte (24.).

Sechs Minuten später jubelten dann wieder die Gäste, als Hazimeh einen scharf getretenen Freistoß von Can Blümel zum 2:2 einköpfte (41.). Anschließend folgte der nächste Aufreger, als der bereits gelb-verwarnte Daniel Karli im Strafraum Maximilian Seidel rempelte und damit eine klare Torchance vereitelte. Adler zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt, ließ eine weitere Karte gegen Karli jedoch stecken. Mit dem fälligen Strafstoß scheiterte Thorben Schütte an Dekarski.

Auch im zweiten Abschnitt bekamen die Zuschauer einiges geboten. Abdin drückte weiter gewaltig und war zwischenzeitlich dem Führungstreffer näher als der VfL. Genau in dieser Phase schoss dann aber Michael Eberle sieben Minuten nach seiner Einwechslung das 3:2 für Wildeshausen (69.). Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Praktisch im Gegenzug stand es schon wieder 3:3 (70.), als mit Johannes Artan ein weiterer „Joker“ mit einem sehenswerten Schuss aus spitzem Winkel knallhart unter die Latte traf. Die Partie stand nun auf des Messers Schneide, und die Platzherren hatten gleich doppelt Glück: Erst traf Manuel Celik nach einem Delmenhorster Konter die Latte (72.), dann gelang Krumland nach einem Stolle-Freistoß der Siegtreffer (75.) für den VfL. Abdin warf in der hitzigen und von vielen Diskussionen geprägten Schlussphase zwar alles samt Keeper Dekarski nach vorne, wurde aber nicht mehr belohnt.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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