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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Stenumerinnen erhalten im Derby heftigen Dämpfer

20.03.2018

Wildeshausen Mit einem 3:1-Erfolg beim Bezirksliga-Primus VfL Stenum haben sich die Fußballerinnen des FC Huntlosen der Roten Laterne entledigt und diese an die SG Großenmeer/Bardenfleth weitergegeben. Der VfL Wildeshausen rehabilitierte sich nach der 5:7-Niederlage gegen das neue Schlusslicht mit einem 5:2 gegen die SG Holdorf/Handorf-Langenberg.

FC Huntlosen - VfL Stenum 3:1. Dieser auf dem Papier nicht zu erwartende Ausrutscher kam für Oliver Gerrits nicht aus dem Nichts. „Wir pfeifen aktuell aus dem letzten Loch – dann kommt so ein Ergebnis zustande“, sagte Stenums Trainer. Huntlosens Melanie Witte (9./81. Minute) mit einem Doppelpack und Carolin Benkendorf (52.) besiegelten die Niederlage der VfLerinnen, für die Mirja Budde (76.) zum 1:2 traf.

Dabei war die FCH-Elf um Trainer Roland Schröder ebenfalls ersatzgeschwächt angetreten, weshalb die Personallage des VfL die Leistung der Mannschaft nicht schmälern soll. „Wir haben früh gepresst und Stenum unter Druck gesetzt. Das 3:1 war völlig verdient“, sagte Schröder, dessen Team gegen den Ligaprimus äußerst souverän agierte.

So kamen die Gäste kaum einmal gefährlich vor das Tor, in dem mit Eva-Maria Jeschke die Keeperin der 2. Damen stand. Lediglich durch Standards wurden die Stenumerinnen gefährlich, so fiel auch Buddes Anschlusstor nach einem Freistoß. Zuvor hatte die Spielerin noch einen Elfmeter vergeben. „Aus dem Spiel heraus hatten wir sie im Griff“, meinte Schröder.

Bei Stenum sieht VfL-Trainer Gerrits die Lage trotz der Tabellenführung alles andere als rosig. In der Winterpause brach sich Toptorschützin Janine Celik (14 Treffer) das Fußgelenk und wird lange ausfallen. In der Abwehr fehlt zudem Alena Stürenberg wegen ihrer Schwangerschaft. Corinna Behnken wird aus persönlichen Gründen ebenfalls nicht mehr auflaufen. „Bei den anderen ist die Trainingsbeteiligung aktuell grottenschlecht. Ich denke, die Rückrunde wird ganz schwierig für uns“, sieht Gerrits sein Team nicht in der Lage, Platz eins verteidigen zu können.

VfL Wildeshausen - SG Holdorf/Handorf-Langenberg 5:2. Eine Torgarantie auf beiden Seiten des Feldes bringen aktuell die Wildeshauserinnen mit. Unglaublicherweise hatten fünf Treffer am vergangenen Wochenende nicht zum Sieg gereicht. „Wir wollten zeigen, dass letzte Woche ein Ausrutscher war. Da haben wir ordentlich in den Mistkübel gegriffen“, sagte Wildeshausens Trainer Sven Flachsenberger.

Dabei erlebte der VfL-Coach zunächst ein Déjà-vu. Nach einem Doppelpack von Lea Winke (4./12.) lag sein Team abermals 0:2 in Rückstand. Doch diesmal rissen sich die Wildeshauserinnen zusammen. Femke Krumdiek (15.) mit einer direkt verwandelten Ecke, Lena Behrends (35.) nach Vorlage von Krumdiek und Viktoria Kljukina (38.) nach Zuspiel von Grietje Finke drehten die Partie noch vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel waren wieder Krumdiek (71.) mit einem abgefälschten Schuss und Lynn Spille (76.) nach einer Ecke von Krumdiek erfolgreich. „Wir hätten Holdorf sogar doppelt so viele Tore einschenken können“, meinte Flachsenberger.

Arne Jürgens
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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