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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL lässt zwei Punkte liegen

25.03.2019

Wildeshausen Noch lange nach dem Schlusspfiff der Bezirksligapartie gegen den TSV Abbehausen war der Ärger bei den Fußballern des VfL Wildeshausen nicht verzogen. Im Mittelpunkt ihrer Kritik stand dabei das Schiedsrichtergespann um Luca Kalvelage. „Wir haben heute gegen zwölf Mann gespielt“, schimpfte VfL-Trainer Marcel Bragula nach dem mageren 1:1 (1:1) seiner Elf, die damit im Titelrennen zwei wichtige Punkte liegen ließ. Mit 51 Zählern bleiben die Wildeshauser trotzdem an der Tabellenspitze vor dem TuS Obenstrohe (47), der allerdings noch ein Spiel nachzuholen hat.

Sogar Gäste-Trainer Frank Meyer bestätigte nach dem Schlusspfiff einer insgesamt eher schwächeren Partie den Eindruck der Platzherren. „Der Schiedsrichter war nicht gut, allerdings gab es Fehler auf beiden Seiten“, erklärte der Coach des Tabellenzwölften. Davon betroffen waren gleich beide Tore, so dass sich zumindest in der ersten Halbzeit die Fehlentscheidungen aufhoben. Das 1:0 der Wildeshauser durch Robin Ramke (22. Minute) hätte ebenso wenig zählen dürfen wie der Ausgleich durch Sebastian Rabe (27.). Ramke hatte die Kugel nach Vorarbeit von Alexander Kupka über TSV-Keeper Sören Büsing gelupft, Abwehrspieler Fabian Milz klärte den Ball aber noch vor der Linie – trotzdem zählte der Treffer. Vor dem 1:1 hatte der Torschütze den Ball regelwidrig mit dem Arm mitgenommen, doch auch hier wurde der Treffer vom Referee nach kurzer Rücksprache mit seinem Assistenten anerkannt. Ansonsten passierte in der ersten Halbzeit, die mit einer Großchance für den VfL durch Maximilian Seidel nach nur wenigen Sekunden rassig begonnen hatte, nicht allzu viel.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb beim Favoriten vieles Stückwerk. „Wir haben zu wenig von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Wildeshausens Co-Trainer Patrick Meyer. Dennoch gab es noch einige Möglichkeiten, die drei Punkte zu behalten. So wie in der 52. Minute, als Seidel die gute Vorarbeit von Ramke nicht verwerten konnte. Zwei weitere Aufreger folgten, als es nach Foul an Seidel statt des fälligen Elfmeters nur Freistoß gab (54.) sowie nach einer Stunde, als das vermeintliche 2:1 durch Lennart Feldhus nach Seidel-Querpass wegen angeblicher Abseitsposition nicht anerkannt wurde.

Bis zum Schluss blieb Wildeshausen zwar spielbestimmend, weitere Chancen hatten allerdings eher Seltenheitswert. Die letzte gefährliche Situation – ein Freistoß von Feldhus aus 20 Metern – bereinigte TSV-Torhüter Sören Büsing mit einer starken Parade. „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten clever agiert. Kompliment an die Jungs, sie haben alles reingeschmissen“, lobte TSV-Trainer Meyer. „Es wäre zu einfach, die Schuld nur beim Schiedsrichter zu suchen. Mit unserer Leistung können wir nicht einverstanden sein“, hielt Bragula fest.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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