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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Viererpack! Maxi Seidel Mann des Spiels

03.09.2018

Wildeshausen Die Fußballer des VfL Wildeshausen schwimmen in der Bezirksliga weiter auf der Erfolgswelle: Den bisherigen Tabellendritten WSC Frisia Wilhelmshaven fertigte der VfL am Sonntagnachmittag aufgrund einer überragenden ersten Halbzeit mit 6:1 (5:1) ab. Zum „Man of the match“ kürte Wildeshausens Trainer Marcel Bragula seinen quirligen Offensivspieler Maximilian Seidel. Als einzige Sturmspitze aufgestellt, erzielte Seidel dank seiner Schnelligkeit vier Treffer.

„Nicht nur aufgrund seiner vier Tore war Maxi heute in einem richtig starken Kollektiv unser beste Mann. Er hat auch nach hinten gearbeitet und viele Defensiv-Zweikämpfe gewonnen“, lobte Bragula den 23-Jährigen und schmunzelte: „Schön, wenn ein Plan funktioniert.“ Denn als Marschroute hatte der VfL-Coach ausgegeben, selbst kompakt zu stehen, mit aggressivem Mittelfeldspiel die Bälle zu erkämpfen und dann auf ein schnelles Umschaltspiel zu setzen. Dieses Vorhaben sollte perfekt aufgehen.

Dabei deutete in den ersten 20 Minuten noch nichts auf den am Ende so beeindruckenden Kantersieg der Platzherren hin. Frisia hatte in dieser Phase durch Henrik Wendt (4. Minute) und Julian Mülder (20.) gute Chancen, bei denen VfL-Torhüter Felix Dittrich mögliche Gegentore verhinderte. „Felix hat uns da zweimal am Leben gehalten“, lobte Bragula seinen Keeper. Allerdings war auch Wildeshausen mehrmals gefährlich, ehe Maxi Seidel den Torreigen eröffnete. Nach einem kapitalen Fehlpass von Joussef El-Ali nahm Robin Ramke den Ball an und stecke durch auf Seidel, der eiskalt abschloss (18.). Danach ging es dann Schlag auf Schlag, und (fast) jeder Schuss war ein Treffer: Ramke per Direktabnahme aus 17 Metern (22.), der pfeilschnelle Seidel mit zwei perfekt vorgetragenen Alleingängen nach Steilpässen (24./35.) sowie Christoph Stolle, der ebenfalls frei vor Frisia-Schlussmann Sascha Theil auftauchte und diesen extrem cool überwand (42.), schossen die Wildeshauser schon vor der Pause uneinholbar in Führung. „Da waren wir brutal effektiv“, hielt Bragula zufrieden fest.

Zwar musste Wildeshausen durch einen Kopfballtreffer von Mülder in der Nachspielzeit von Halbzeit eins (45.+2) noch einen Schönheitsfleck hinnehmen, doch spannend wurde es dadurch nach dem Seitenwechsel nicht mehr. Phasenweise plätscherte das Spiel vor sich hin, wobei Ramke in der 65. Minute die Fußballweisheit bediente, dass der Gefoulte niemals selbst zum Strafstoß antreten sollte. Den Elfmeter setzte der Mittelfeldspieler neben das Tor. Somit war es Seidel vorbehalten, in der 81. Minute für den Endstand zu sorgen. Nach demselben Muster wie in der ersten Halbzeit wurde er diesmal von Görke steil geschickt, umkurvte Torwart Theil ein weiteres Mal und schob locker zum 6:1 ein. „Jetzt können wir wirklich von einem geglückten Saisonstart sprechen. Diesen Moment wollen wir genießen“, resümierte Bragula.

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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