• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Ohne Ersatzspieler in die letzte Partie

04.08.2020

Wildeshausen /Delmenhorst 0:6 gegen den VfB Oldenburg, 0:3 gegen Atlas Delmenhorst – und ein 1:0-Sieg gegen Baris Delmenhorst: Das ist die Bilanz nach einem intensiven Testspielwochenende für Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen. Mit den reinen Ergebnissen war Wildeshausens Trainer Marcel Bragula nicht ganz zufrieden.

Aber unter den Bedingungen, unter denen sein Team antreten musste, fand der Trainer schon wieder versöhnlichere Worte. „Wir hatten Unterstützung von der zweiten Mannschaft und den A-Junioren bekommen. Im letzten Spiel gegen Baris Delmenhorst hatte ich noch genau elf Spieler zur Verfügung“, erzählt der Coach rückblickend auf das Wochenende – mit dem Heimspiel gegen Regionalligist VfB Oldenburg als Höhepunkt.

Spiel gegen Oldenburg

Mit dem Drumherum war Wildeshausens Trainer Marcel Bragula nach dem 0:6 des Landesligisten VfL gegen den Regionalligisten VfB Oldenburg zufrieden, mit der Leistung seiner Mannschaft allerdings nicht. „Natürlich kann man gegen einen Regionalligisten verlieren. Uns fehlte in den Zweikämpfen aber die Bissigkeit“, ärgerte er sich. Dabei hatte sich seine Mannschaft in den ersten 20 Minuten noch richtig gewehrt und die Oldenburger gut vom eigenen Tor ferngehalten.

Das 0:1 resultierte aus einem unglücklichen Eigentor von Alexander Dreher, der nach einer abgefälschten Flanke von Rafael Brand den Ball mit dem Kopf ins eigene Tor beförderte (14. Minute). Fünf Minuten später hatte der VfL sogar die Chance zum Ausgleich. Oldenburgs Abwehrchef Mirko Schuster hatte Lennart Feldhus im Strafraum umgerissen. Michael Eberle schoss den Elfmeter so schwach und unplatziert, dass VfB-Keeper Pelle Boevink den Ball mühelos parieren konnte. Kurz danach traf Feldhus mit einem Kopfball nur den rechten Außenpfosten (21.). Danach übernahmen die Oldenburger aber deutlich die Spielkontrolle.

„Wir waren zu oft zu weit von den Leuten weg. Man darf auch Mal einen Regionalligaspieler foulen“, monierte Bragula das Zweikampfverhalten seiner Spieler, die nach einer halben Stunde auch läuferisch nicht mehr mithalten konnten. Schuster verwandelte einen Foulelfmeter zum 2:0 für die Gäste (41.), Dreher hatte zuvor Jakob Bookjans gefoult. Brandt erzielte kurz vor dem Pausenpfiff das 3:0 für die Gäste aus Oldenburg (43.).

Direkt nach Wiederbeginn legte Brandt das 4:0 für die Gäste nach (36.). Bookjans (61.) und Maik Lukowicz (71.) sorgten schließlich für den Endstand. „Sören Willers hat trotz der sechs Gegentore einen guten Job gemacht, er braucht aber noch Erfahrung“, lobte Bragula den neuen Schlussmann des VfL nach dem Abpfiff.

„Wildeshausen hat fast die ganze Zeit mit zehn Spielern seinen Strafraum verteidigt. Trotzdem sind uns viele gute Aktionen gelungenen“, meinte Dario Fossi, Trainer des VfB Oldenburg, nach dem gelungenen Saisonauftakt seiner Mannschaft.

Blitzturnier bei Baris

Am Sonntag ging es für die Wildeshauser weiter zum Blitzturnier bei Baris Delmenhorst – mit dem Bezirksligisten und Regionalliga-Aufsteiger Atlas Delmenhorst. Gespielt wurde je 45 Minuten. „Der Auftritt am Sonntag hat mir besser gefallen, als noch gegen Oldenburg. Dass wir gegen einen Regionalligisten verlieren, ist jetzt nicht so schlimm“, meinte Bragula. Der Wildeshauser Tom Schmidt brachte Atlas nach zwölf Minuten in Führung, Philipp Eggersglüss erhöhte in der 15. Minute. Fünf Minuten vor Abpfiff gelang dem Regionalligisten noch das 3:0.

Besser fiel das Ergebnis gegen Bezirksligist Baris Delmenhorst aus. Dank eines Treffers von Hauke Glück (26.) konnte Wildeshausen über einen knappen 1:0-Sieg jubeln. „Ich hatte noch genau elf Spieler, die ich einsetzen konnte, nachdem Christoph Stolle und Thorben Schütte verletzt ausfielen. Marvin Meyer aus der A-Jugend, ein 2002er-Jahrgang, hat gegen Atlas und Baris ausgeholfen“, meinte Bragula.

Stolle hat sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen, Schütte einen Schlag auf den Knöchel abbekommen. Bei Steven Müller-Rautenberg liege derweil auch eine Diagnose vor. „Er ist zum Glück nicht so schlimm verletzt, wie befürchtet“, meinte der Trainer. Wie lange Müller-Rautenberg mit einer Einblutung im Knie und einer Innenband-Dehnung ausfallen wird, sei noch unklar.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2711
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.