• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Wildeshausen feiert nächste Meisterschaft

16.03.2015

Wildeshausen Die Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen kommen aus dem Feiern nicht mehr raus: Zwei Wochen, nachdem die Wildeshauserinnen bei der Sportlerwahl der NWZ zur Mannschaft des Jahres gewählt worden waren, feierten sie am Sonnabend den nächsten großen Erfolg. Mit zwei Heimsiegen gegen den TV Bremen-Walle (3:0) und gegen die VG Delmenhorst/Stenum in einem wahren Volleyball-Krimi (3:2) machte die Mannschaft von Trainer Gunther Wieking am vorletzten Spieltag vorzeitig die Meisterschaft in der Verbandsliga und den Durchmarsch in die Oberliga perfekt – als Aufsteiger, wohlgemerkt.

„Das müssen wir erst einmal realisieren“, sprach Wieking das aus, was wohl allen Spielerinnen durch den Kopf ging. Als der Matchball im zweiten Spiel des Tages gegen die Delmenhorsterinnen verwandelt wurde, kannte der Jubel keine Grenzen: Die Spielerinnen fielen sich in die Arme, Jubelsprünge und auch die eine oder andere Freudenträne prägten das Bild. Inmitten dieser großen Emotionen lieferte der VfL-Coach wohl den Satz der Saison: „Damit hat niemand gerechnet.“

VfL nimmt Oberliga-Aufstieg ins Visier

Bereits vor dem letzten Spieltag stehen die Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen als Meister in der Verbandsliga fest. Somit kann der VfL in der kommenden Saison in der Oberliga angreifen.

Den Aufstieg will die Mannschaft von Trainer Gunther Wieking nach jetzigem Stand auch wahrnehmen. „Die Stimmung spricht dafür, auch wenn wir vielleicht in der höheren Liga nur Erfahrungen statt Punkte sammeln werden“, sagt der VfL-Coach.

Allerdings könnte der kleine Kader noch Verstärkungen gebrauchen. Mit Anika Thiel (Babypause) dürfte eine Spielerin bald zurückkehren. Weitere Neuzugänge wären wichtig, „sie müssen aber auch bei uns reinpassen. Wir sind momentan eine klasse Mannschaft, die Stimmung zwischen den Spielerinnen war die gesamte Saison super“, betont Wieking.

Als Aufsteiger in die Saison gestartet, war der Klassenerhalt das vorrangige Ziel der Mannschaft. Doch nach einem klasse Start mischte der VfL von Anfang an die Tabellenspitze auf – und nahm die Euphorie von Spiel zu Spiel mit. „Ein richtiges Erfolgsgeheimnis gibt es nicht“, machte sich Mannschaftsführerin Sina Meyer auf Ursachenforschung. „Wir spielen alle schon lange zusammen und sind untereinander fest befreundet. Vielleicht ist es das, was es ausmacht“, so Meyer.

Großen Mannschaftsgeist bewies der VfL noch einmal beim entscheidenden Heimspieltag gegen die direkten Konkurrenten im Titelkampf. Den Tabellenzweiten TV Bremen-Walle führten die Wildeshauserinnen beim 25:23, 25:15, 25:12 phasenweise sogar vor. „Das war deutlicher als erwartet“, zeigte sich Wieking hinsichtlich der Dominanz seiner Spielerinnen überrascht. „Wir haben sehr gut aufgeschlagen und die Schwächen in der Bremer Annahme genutzt“, sagte der VfL-Coach. Einen 0:3-Rückstand zu Beginn des ersten Satzes hatten die Gastgeberinnen schnell aufgeholt, und mit jedem Ballwechsel wich die anfängliche Nervosität dem wachsenden Selbstbewusstsein. Nach dem 15:13 gab es zwar noch einmal einen Bruch zum 17:20, doch nach einer Auszeit von Wieking legte Roxy Hillmann eine Angabenserie zum 23:21 hin.

Auch im zweiten Satz waren es die Angaben von Hillmann, die hauptverantwortlich für einen Zwischenspurt vom 18:14 auf 22:14 waren. Im dritten Durchgang führten die Gäste zu Beginn zwar noch einmal mit 3:0, doch neun Punkte in Folge brachten den VfL wieder in die richtige Spur. Über 12:8 und 19:10 ließen die Wildeshauserinnen ihren Gästen keine Chance.

Mit dem Sieg stand für die Wieking-Truppe bereits fest, dass sie nicht nur den Spieltag als Tabellenführer abschließen würde, sondern auch schon mindestens die Vizemeisterschaft sicher hatte. Mit dieser Sicherheit im Rücken ging es gegen Delmenhorst/Stenum genauso reibungslos weiter, wie es gegen Bremen aufgehört hatte: Mit 25:19 und 25:22 gewann der VfL die ersten beiden Sätze. Dramatik pur gab es dann im dritten Satz, als Wildeshausen drei Matchbälle ungenutzt ließ und in der Verlängerung mit 32:34 verlor. Als auch der vierte Satz verloren wurde (21:25), beschlich Wieking ein ungutes Gefühl: „Da dachte ich schon, es wird nix mehr.“

Doch im Tiebreak waren die Wildeshauserinnen wieder hellwach und lagen von Anfang an vorne. Eine konsequente Spielweise sowie starke Aufschläge von Ina Diep­haus in der Schlussphase sicherten den Sieg und die Meisterschaft. „Ein Riesenlob, dass die Mannschaft nach dem unglücklich verlorenen dritten Satz wieder zurückgekommen ist“, betonte Wieking. „Wir freuen uns enorm“, sagte Sina Meyer – und wiederholte noch einmal das, was ihr Trainer bereits mehrmals in dieser Saison betont hatte: „Als Aufsteiger erwartet man sowas ja absolut nicht...“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2710
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.