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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Achternmeer repariert „Betriebsunfall“

25.05.2020

Wildeshausen Die Aufsteiger stehen fest, Absteiger gibt es keine: Nach dieser Prämisse hat Thomas Luthardt, Vorsitzender des Spielausschusses im Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst, die vorbehaltlichen Abschlusstabellen der Saison 2019/2020 erstellt. Diese wurden aufgrund des Saisonabbruchs nach der Quotientenregelung berechnet – die bis zu diesem Zeitpunkt erreichte Punktzahl jeder Mannschaft wird durch die Anzahl der ausgetragenen Spiele dividiert. Einzige Voraussetzung: Dem Antrag des Niedersächsischen Fußball-Verbandes auf einen Saisonbruch nach Quotientenregelung mit Auf-, aber ohne Absteiger muss auf dem außerordentlichen Verbandstag am 27. Juni zugestimmt werden. Dies sollte allerdings reine Formsache sein.

Die Auswirkungen dieser Wertung sind auf Kreisebene relativ gering, wie der folgende Überblick zeigt. Luthardt hat gleichzeitig auch eine voraussichtliche Einteilung der Staffeln für die Saison 2020/21 vorgenommen: „Diese ist bislang aber unverbindlich“, betont der Spielausschuss-Chef. Vereine, die den Aufstieg nicht in Anspruch nehmen wollen, sollen sich bei ihm melden.

SV Atlas Delmenhorst II hatte bis zum Saisonabbruch die Kreisliga dominiert: In 14 Spielen feierte die Mannschaft von Trainer Daniel von Seggern 14 Siege und schoss ein Torverhältnis von 76:8 heraus. Als unangefochtener Tabellenführer und mit deutlichem Vorsprung auf die Konkurrenz dürfen die Delmenhorster somit den Aufstieg in die Bezirksliga antreten. „Atlas steigt völlig verdient auf, sie haben eine super Saison gespielt“, gratuliert Servet Zeyrek, Trainer des Vizemeisters Ahlhorner SV. Die Ahlhorner hätten bei einem regulären Saisonende ebenfalls auf einen Aufstieg über die Relegation hoffen können. Dieser ist aber mittlerweile vom Tisch, wie Stefan Brinker bestätigt. „Für die Vizemeister der Kreisligen gibt es keine Chance aufzusteigen“, erklärt der Vorsitzende des Bezirksspielausschusses. „In der Bezirksliga ist die Sollzahl ja so schon überschritten, da es keine Absteiger gibt.“ Nach aktuellem Stand wären 17 Teams in der Bezirksliga (Soll: 16).

Einen Sprung in der Kreisliga-Tabelle machte derweil der TV Dötlingen: Durch die Quotientenregelung kletterten die Dötlinger von Rang acht auf vier. Im Tabellenkeller gab es hingegen keine Verschiebungen. Hier können sich sowohl der TuS Hasbergen als auch der TV Falkenburg über den Klassenerhalt freuen.

1. Kreisklasse

Keine gravierenden Veränderungen im Tabellenbild gibt es in der 1. Kreisklasse. Als Meister schafft der FC Hude II den Sprung in die Kreisliga und holt damit das nach, was vor einem Jahr hauchdünn verpasst wurde. In der vergangenen Saison rutschten die Huder quasi am letzten Spieltag vom Aufstiegsplatz. Diesmal liegt das Team von Coach Bengin Barispek mit 44 Punkten aus 18 Spielen souverän an der Spitze. Als Vizemeister steigt auch der SV Achternmeer auf und repariert damit seinen Betriebsunfall aus dem Vorjahr, als man nach zehnjähriger Zugehörigkeit aus der Kreisliga abgestiegen war.

2. Kreisklasse

Zurück in die 1. Kreisklasse hat sich der SC Colnrade geballert. Das Team um Top-Torjäger Dominik Albers – er erzielte 23 von insgesamt 64 Treffern – stellte das sportlich stärkste Team in der 2. Kreisklasse und lag mit 36 Punkten aus 14 Spielen deutlich vorne. Durch die Quotientenregelung schob sich der TSV Ippener vorbei am TSV Großenkneten II und ist nun Vizemeister. Allerdings dürfen sich auch die Großenkneter als Tabellendritter über den Aufstieg freuen – sofern sie wollen. „Wir prüfen geraden, ob die 1. Kreisklasse für uns auch sportlich sinnvoll ist“, sagt TSV-Trainer Andreas Gronewold. Neu durchgewürfelt wurden im Tabellenkeller die drei punktgleichen Teams SG Bookhorn, SC Dünsen und Sf Wüsting II. Absteigen muss von ihnen aber niemand.

3. Kreisklasse

Keine Veränderung gab es an der Tabellenspitze: Hier blieb Meister VfL Wildeshausen III vor dem Bookholzberger TB II, Delmenhorster TB III sowie der Dritt- und Viertvertretung des VfL Stenum. Die ersten vier Teams bekommen nun die Chance, aufzusteigen. Ausgenommen davon sind die Bookholzberger, da ihre Erstvertretung bereits in der 2. Kreisklasse vertreten ist. „Laut Spielordnung dürfen die ersten beiden Mannschaften eines Vereins nicht in derselben Liga spielen“, erklärt Thomas Luthardt.

4. Kreisklasse

Hinter dem ungeschlagenen und somit souveränen Meister TV Munderloh III gab es ein paar Verschiebungen: Die „Vierte“ des VfL Wildeshausen, die erst sieben Begegnungen bestritten hatte, schob sich durch die Quotientenregelung von Rang vier auf zwei. Kickers Ganderkesee rutschte von Rang zwei auf drei, und der TV Dötlingen II stieg von Platz sieben auf vier empor. Dieses Quartett darf nun hoch in die 3. Kreisklasse. „Wir wollten den Aufstieg nie geschenkt – jetzt haben wir ihn aber sportlich geschafft“, sagt Tim Kirchhoff, Vorsitzender von Kickers Ganderkesee. Er sucht nun das Gespräch mit der Mannschaft: „Die Spieler sollen entscheiden.“ Dagegen fiel der FC Hude IV von Platz drei auf fünf zurück und bleibt demnach in der 4. Kreisklasse.

5. Kreisklasse

Keine Umwandlung gab es am Tabellenbild der 5. Kreisklasse. Trotz der veränderten Wertung blieben alle zwölf Teams auf ihren Positionen. Aufstiegsberechtigt sind demnach TV Jahn Delmenhorst IV und III, Tur Abdin III und SV Baris III. Nach aktuellem Stand wäre die 5. Kreisklasse in der kommenden Saison nur noch mit neun statt bisher zwölf Mannschaften besetzt.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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