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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Erst Training, dann Meisterfeier

08.05.2019

Wildeshausen Als die Fußballer des VfL Wildeshausen vor knapp vier Jahren die Meisterschaft in der Bezirksliga gewannen, erlebten rund 4000 Zuschauer als Augenzeugen das legendäre 1:1 im alles entscheidenden Spiel gegen den SV Atlas Delmenhorst sowie die folgenden Feierlichkeiten im Krandel-Stadion.

Im Gegensatz zum 29. Mai 2015 fiel der (vorzeitige) Titelgewinn der Wildeshauser am Dienstagabend etwas intimer aus. VfL-Coach Marcel Bragula bat seine Spieler zunächst zum regulären Training auf die Nebenplätze des Stadions. Schließlich gilt es für den Tabellenführer, sich auf das schwierige Punktspiel an diesem Sonntag gegen den FC Rastede vorzubereiten. Dennoch dürften die Krandel-Kicker mit ihren Gedanken auch ein wenig in Oldenburg gewesen sein – und genau von dort kam um 21:15 die freudige Nachricht: Verfolger TuS Obenstrohe verlor sein Punktspiel bei BW Bümmerstede mit 1:2. Dadurch ist dem VfL bereits vor seinem viertletzten Saisonspiel die Meisterschaft und der Landesliga-Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Weder Obenstrohe noch irgendeine andere Mannschaft kann den VfL Wildeshausen noch von Platz eins verdrängen.

Am Mittelkreis des Krandel-Stadions mit seinen Spielern versammelt, war Bragula während der letzten Minuten des Bümmerstede-Spiels telefonisch mit einem Informanten verbunden. Als dort der Schlusspfiff ertönte, war der Jubel groß. „Da fällt schon eine große Anspannung ab“, gab Torwart-Trainer Eike Bothe zu, nachdem der Inhalt der ersten Kiste Bier von der Mannschaft fast ausschließlich verspritzt worden war.

„Wir haben unsere Ziele bei weitem übertroffen. Vor der Saison hatten wir gesagt, dass wir oben mitspielen wollen – dass wir aber jetzt schon Meister sind, ist doch Wahnsinn“, sagte Bragula, ehe mit seiner Mannschaft eine spontane, aber durchaus intensive Meisterfeier eingeläutet wurde. Dass sein VfL unter diesen (passiven) Umständen bereits am Dienstag die Korken knallen konnte, sei zwar nicht so spektakulär gewesen wie der Bezirksligatitel vor vier Jahren. „Aber darum geht es mir als Trainer sowieso weniger. Für mich steht der sportliche Erfolg an erster Stelle. Wenn man jetzt schon früher Meister wird, nimmt man es eben so mit“, betonte Bragula.

Und diesen Erfolg haben sich die Wildeshauser wahrlich verdient. Getreu der Fußballweisheit „Der Sturm gewinnt Spiele, die Abwehr gewinnt Meisterschaften“ verfügt der VfL in dieser Saison mit bislang 23 Gegentoren in 26 Partien über die mit Abstand beste Defensive der Liga. Dabei stechen die Wildeshauser zusätzlich mit ihrer Fairness heraus, denn auch in diesem Ranking belegen sie Rang eins. Das größte Pfund der Krandel-Crew dürfte aber ihre Konstanz sein, die Bragula wiederum auch mit seinem im Vergleich zur vergangenen Saison breiter aufgestellten Kader begründet. „Klar haben wir auch mal den einen oder anderen Punkt liegengelassen. Trotzdem bewerte ich unsere Bilanz insgesamt als überragend. Dabei konnten wir auch immer wieder Ausfälle verkraften“, resümierte der VfL-Coach zufrieden.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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