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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Atlas II hängt Konkurrenz ab

06.12.2019

Wildeshausen Mehr als die Hälfte aller Spiele – 130 von 240 – sind bereits in der Fußball-Kreisliga während des ersten Saisonteils absolviert worden. Damit liegen die Kicker trotz einiger witterungsbedingter Ausfälle im regnerischen Herbst immer noch einigermaßen im Soll. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.

Spitzenreiter enteilt

Schon jetzt ist klar: Der Weg zur Meisterschaft führt nur über den SV Atlas Delmenhorst II. Mit der Optimalausbeute von 42 Punkten – 14 Siege in 14 Spielen – und dazu einem bombastischen Torverhältnis von 76:8 marschiert die Atlas-Reserve mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung Bezirksliga. „Die Mannschaft wird in den nächsten Jahren verjüngt werden, so dass ein solider Unterbau für das erste Team entsteht, der besonders für junge Talente interessant ist. Unsere Zweite genießt im Verein einen hohen Stellenwert“, verdeutlicht Atlas-Sportchef Bastian Fuhrken. Eine kleine Baustelle hat er trotzdem in der Winterpause bekommen, denn der aktuelle Trainer Daniel von Seggern hat angekündigt, in der kommenden Saison aus familiären Gründen eine Auszeit zu nehmen. „Wir werden uns nun in aller Ruhe mit unserem Co-Trainer Rouven Heidemann nach einem neuen Trainer umschauen. Unser Ziel ist es, bis Ende Februar einen Trainer zu finden, um rechtzeitig in die Kaderplanung zu gehen“, erklärt Fuhrken.

Tippspiel: Redaktion rennt hinterher

Entschieden ist natürlich noch längst nicht – doch wäre die Fußball-Kreisliga bereits jetzt beendet, dann hätten die „Kreisliga-Kenner“ das Tippspiel gegen die „Sportredaktion“ klar gewonnen. Nach 18 Spielrunden steht es in diesem Duell 94:78 für das Team der Kreisligisten.

Seit dem ersten Spieltag läuft die Redaktionsmannschaft einem Rückstand hinterher, nachdem Ahlhorns Trainer Servet Zeyrek gegen NWZ-Mitarbeiter Werner Schaar brillant mit 11:3 vorgelegt hatte. Zeyreks Ausbeute ist damit auch das beste Hinrundenergebnis aller „Tipper“. Zwischenzeitlich lag sein Team sogar mit 26 Punkten Vorsprung vorne (71:45), ehe die NWZ-Auswahl im Herbst zur Aufholjagd blies. Dass Staffelleiter Thomas Luthardt ausgerechnet in dieser Phase die vorzeitige Winterpause einläutete, mag eine böse Vermutung sein – umso motivierter ist natürlich die Redaktionsmannschaft, um sich im zweiten Saisonteil weiter heranzukämpfen und das Blatt zu wenden.

Die Verfolger

„Hinter Atlas ist alles spannend, das ist gut für die Liga“, freut sich Staffelleiter Luthardt bereits auf einen packenden Kampf um den zweiten Platz. Dieser könnte am Saisonende sogar noch interessant werden, sollte es zu einer Relegation um den Bezirksliga-Aufstieg kommen.

„Atlas ist jetzt schon zu weit weg, die spielen in einer eigenen Liga“, sagt Servet Zeyrek, Trainer des aktuell Zweitplatzierten Ahlhorner SV (33 Punkte). Die eigene Position zu halten, sorgt im Lager der Ahlhorner, die in der Hinrunde reichlich Verletzungspech wegstecken mussten, für Motivation. „Wir wollen auf jeden Fall alles geben und den zweiten Platz sichern“, betont Zeyrek, der in Ahlhorn ebenfalls seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hat.

Hinter Ahlhorn lauern aber noch mehrere Teams, die das Potenzial für die Vizemeisterschaft haben. Der Harpstedter TB beispielsweise weist nur zwei Zähler weniger auf. Die Truppe von Coach Jörg Peuker leistete sich nach gutem Start eine zwischenzeitliche Schwächephase, wodurch der Kontakt zur Spitze etwas abriss. Spielt der HTB in der Rückrunde aber am Optimum, könnte er zumindest dem ASV Rang zwei streitig machen. Rang vier belegt der TSV Großenkneten, der allerdings – sein Kunstrasenplatz sei dank – auch schon 18 Partien bestritten hat. Auf so viele Spiele kommen ansonsten nur der Tabellensiebte TSV Ganderkesee sowie der ebenfalls auf Kunstrasen kickende FC Huntlosen (Platz zwölf).

Abstiegskampf

Definitiv die schlechtesten Karten hat der TV Falkenburg, der in seinem zweiten Kreisliga-Jahr bislang erst einen Sieg (aus 17 Spielen) und zwei Remis erbeutete. Das Schlusslicht hat bereits acht Punkte Rückstand auf den rettenden 14. Platz (KSV Hicretspor). Den zweiten Abstiegsplatz belegt momentan der TuS Hasbergen (10 Punkte), obwohl die Delmenhorster mit Jakob Korfmann (16 Treffer) und Zana Ibrahim (11) zwei Spieler in den Top-10 der Torjägerliste vertreten haben. Noch nicht ganz sicher fühlen dürfen sich VfL Stenum II (17 Punkte) und Huntlosen (19)

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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