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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Landesliga mutiert in Zukunft zur „Mammutliga“

23.05.2020

Wildeshausen Die Fußballer in Niedersachsen haben seit dieser Woche Klarheit: Nach einer Sitzung des NFV-Vorstands wird die Saison abgebrochen. Dabei einigten sich die Präsidiumsmitglieder und Vorsitzenden der 33 Kreise auf jene Variante, die einen Saisonabbruch nach Quotientenregelung mit Auf-, aber ohne Absteiger vorsieht. Diese Variante wird nun als Antrag auf dem außerordentlichen Verbandstag eingereicht, der am 27. Juni als voraussichtlich virtuelle Veranstaltung ausgetragen werden soll.

„Die Entscheidung gibt zwar nicht exakt meine Meinung wieder, aber sie ist auf jeden Fall vernünftig. Wir wären auch alles andere mitgegangen und sind letztendlich froh zu wissen, wie es jetzt weitergeht“, sagt Marcel Bragula, Trainer des Landesligisten VfL Wildeshausen, zum Vorgehen des Niedersächsischen Fußball-Verbandes. Seine Mannschaft, die als Tabellenachter mit 21 Punkten aus 16 Begegnungen einen Nichtabstiegsplatz belegt, hat damit nun endgültig Planungssicherheit für ein weiteres Jahr in der sechsthöchsten deutschen Spielklasse. „Dass wir den Klassenerhalt geschafft haben, ist absolut verdient“, findet Bragula. „Wir haben vor allem ein überragendes erstes Saisondrittel gespielt. Danach hat die Mannschaft zwar etwas geschwächelt – insgesamt haben wir als Aufsteiger in der Landesliga aber einen ordentlichen Stempel gesetzt.“

Spielausschuss gefordert

Dass der vom Verband vorgesehene Antrag, der keine Absteiger und nur Aufsteiger vorsieht, spieltechnische Konsequenzen für die kommende Saison 2020/21 hat und eine große Herausforderung für die jeweiligen Spielausschüsse darstellt, ist den Verantwortlichen um NFV-Präsident Günter Distelrath bewusst. „Wir müssen darauf achten, dass kein Verein und keine Mannschaft überfordert wird. Deshalb wird es zum Beispiel hinsichtlich der Planung der Saison auch keine Denkverbote geben“, erklärte Distelrath.

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„Es könnte zu Schwierigkeiten kommen“, vermutet Bragula mit Blick auf die kommende Saison, wenn voraussichtlich 21 Mannschaften in der Landesliga mitspielen. „Wir haben da schon einige Modelle im Kopf“, äußert sich dazu Stefan Brinker, Vorsitzender des Bezirksspielausschusses und Staffelleiter der Landesliga. Man könne die Liga beispielsweise nach einer Hinrunde in zwei Staffeln teilen. Größtes Problem ist für ihn derzeit aber ein anderes: „Wir wissen ja noch gar nicht, wann überhaupt wieder gespielt werden darf“, sagt Brinker. So lange werde man sich auch bedeckt halten, was einen genauen Modus angeht. „Vielleicht wird dieses Jahr überhaupt kein Fußball mehr gespielt. Denn so lange es keinen Impfstoff gibt, so lange wird es wohl auch keine Wettkämpfe geben.“ Die Bedenken des Funktionärs teilt der Wildeshauser Trainer. „Wir können im Moment nur planen – was wirklich durchgeführt wird, bestimmen das Virus und die Politik“, sagt Bragula.

Sukzessiver Abstieg

Festzulegen sei zu gegebenem Zeitpunkt außerdem, wie es hinsichtlich der zukünftigen Absteiger aussehen wird – denn um die Landesliga wieder auf ihre Sollstärke zurückzubringen, müssten nach der Saison 2020/21 mindestens zehn bis elf Teams absteigen. „Ich denke, dass wir diesen Fall sukzessive über zwei bis drei Jahre lösen würden“, schließt Brinker einen Massenabstieg derzeit zumindest aus.

Beim VfL Wildeshausen ist man vor zwei Wochen wieder ins Training eingestiegen. „Wir werden jetzt noch zwei Wochen unter Einhaltung aller Vorschriften so trainieren und dann normal in die Sommerpause gehen“, blickt Bragula voraus. Zudem müsse man im personellen Bereich noch ein paar Hausaufgaben machen.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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