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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Wildeshausens Trainer Marcel Bragula geht ohne „Abschiedsspiel“

08.11.2019

Wildeshausen Bereits bei der ersten Trainingseinheit im Sommer hatte Marcel Bragula seine Mannschaft darauf hingewiesen, dass er ab November aus beruflichen Gründen für längere Zeit nicht zur Verfügung steht. Dieser Tag rückt für den Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen nun immer näher. Da das für diesen Freitag (20 Uhr) geplante Auswärtsspiel bei GW Firrel ausfällt, verabschiedet sich Bragula, ohne noch einmal an der Seitenlinie zu stehen.

Meyer vertritt Bragula

Am Montag beginnt für den Berufssoldaten ein viereinhalb Monate dauernder Auslandeinsatz in Afghanistan. Voraussichtlich sieben Punktspiele – unterbrochen durch die Winterpause – wird Bragula verpassen. Sein Co-Trainer Patrick Meyer vertritt ihn in dieser Zeit. „In mir gehen ein paar Dinge vor, bei denen der VfL und vor allem die Mannschaft eine Rolle spielen. Aber der Beruf geht natürlich vor“, betont Bragula. Umso mehr hätte er sich zu seinem temporären Abschied noch einmal drei Punkte gewünscht – zumal seine Mannschaft in den letzten drei Partien leer ausging. „Der Platz ist durch den Regen der letzten Tage sehr durchweicht“, teilte GW Firrel als Grund für die Spielabsage mit. Nun bleibt den Wildeshausern Zeit zum Regenerieren. Entgegen kommt das vor allem Kapitän Sascha Görke (Oberschenkelzerrung), Marius Krumland (Probleme mit der Wade) und den grippegeplagten Jan Lehmkuhl und Christopher Kant.

Keine „Krise“

Nachdem es zuletzt in den Heimspielen gegen die Topteams TuS BW Lohne (0:1) und SC Melle (1:2) sowie auswärts beim Tabellenvorletzten BW Papenburg (1:4) drei Pleiten am Stück gab, fehlt Bragula dem VfL nun in einer spannenden Phase. Von einer „Krise“, auch nicht ergebnisbezogen, möchte er nicht sprechen. „Wir sind Aufsteiger und stehen im Mittelfeld gut da“, betont der VfL-Coach mit Blick auf die Tabelle, wo Wildeshausen mit 20 Punkten aus 14 Begegnungen auf Rang neun steht.

40 Punkte für Ligaerhalt

40 Zähler sind laut Bragula für den Klassenerhalt notwendig. „Wir sind bislang gut unterwegs“, bilanziert er – für ein Zwischenzeugnis nach der Vorrunde gelte es aber, die noch ausstehenden Partien abzuwarten. „Wir haben noch Chancen, zu punkten – und die wollen wir nutzen.“

Insgesamt sei die Landesliga eine attraktive Spielklasse, in der sich die VfL-Fußballer und ihr Trainer wohlfühlen. „Die Saison hatte bis jetzt schon viele schöne Momente, und es macht einfach mehr Spaß als in der Bezirksliga: Es sind mehr Zuschauer an den Plätzen, die Gegner sind besser, und auch taktisch bewegt man sich auf einem anderen Niveau“, zählt Bragula auf. Außerdem zeichne sich die Landesliga bislang dadurch aus, dass jeder jeden schlagen könne. „Somit wird die Endabrechnung wohl erst am letzten Spieltag geschrieben“, so Bragula vorausblickend.

Was ihm an der Liga allerdings nicht gefällt: Sechs Absteiger (bei 17 Teams) wird es am Saisonende geben. „Das trifft am Ende immer einen, der es nicht verdient“, sagt der Wildeshauser Trainer.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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