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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Saisonauftakt bis zum Elfmeterschießen

13.08.2019

Wildeshausen „Das war für uns der erste Härtetest, hier mit dem 1. FC Ohmstede einen Landesligisten zu Gast zu haben“, meinte der Trainer der Fußballfrauen des VfL Wildeshausen, Sven Flachsenberger, nach der Partie, die nach einem 3:3 in der regulären Spielzeit 4:5 im Elfmeterschießen endete. „Ohmstede war der klare Favorit, wir haben uns heute aber gut verkauft“, so der Coach. Am Ende stand jedoch das Aus in der ersten Runde des Bezirkspokals für den VfL.

Und so endete die Partie im Krandel wie sie begann – mit einem stärkeren Auftritt der Gäste. „Wir sind nicht gut gestartet, Ohmstede hatte zu Beginn viele Chance“, resümierte Flachsenberger. Schon in der zehnten Minute war es Greta Meinke, die zum 1:0 traf. In der Folge gelang es dem VfL, die Partie offener zu gestalten, und mit dem 1:1 zum Pausenpfiff durch Viktoria Brandt fiel der verdiente Ausgleich.

Nach der Halbzeitpause waren beide Mannschaften bemüht, den Druck auf die Gegnerinnen zu erhöhen, was den Wildeshauserinnen zunächst besser gelang. Mit einem Doppelschlag zum 2:1 durch Violetta Pflaum (55.) und dem 3:1 durch Viktoria Kljukina (57.) belohnten sie sich für den engagierten Einstieg in die zweiten 45 Minuten. Kljukinas sehenswerter Lupfer über die gegnerische Torhüterin wurde mit einem Chipball über die Abwehr mustergültig vorbereitet.

„Verdienter Anschluss“

Ohmstede reagierte postwendend und spielte von nun an offensiver. Nach zwei Wechseln aufseiten der Wildeshauserinnen ging der Spielfluss beim VfL etwas verloren. „Wir haben es verpasst, mehr Druck auszuüben, und Ohmstede hat dann verdient den Anschlusstreffer erzielt“, gab der VfL-Coach zu. Zuvor hatte die VfL-Torhüterin Sabrina Hansch, die dem Team nach einem Auslandsaufenthalt wieder zur Verfügung steht, vier Chancen des FC pariert. Ein Lattenschuss (77.) und ein Volleyschuss der Oldenburgerinnen (82.) zeigten, wer nun die überlegen Mannschaft auf dem Feld war.

Mit dem 3:2 (84.) durch Doppeltorschützin Meinke und dem späten Ausgleich zum 3:3 durch Jelke Meyer (90.) nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld ging es ins Elfmeterschießen. „Meine Mannschaft hat es überragend gemacht am Ende. Sie haben nicht aufgegeben und sich wieder in die Partie gekämpft“, meinte FC-Coach Frank Wornski.

„Glücklicheres Füßchen“

„Ich habe meinem Team schon vorm Elfmeterschießen gesagt, dass es jetzt Glückssache ist – und der FC hatte das glücklichere Füßchen“, sagte Flachsenberger. Der erste Schuss der Wildeshauserinnen fand noch den Weg ins Tor, die Ohmstederinnen egalisierten mit ihrer zweiten Schützin.

Sowohl Jette Henkensiefken als auch Ann-Marie Tangemann gelang es nicht, die Elfer für den VfL unterzubringen. Als vierte FC-Schützin traf Saskia Seiferth mit einem platzierten Schuss zum 1:2. VfL-Kapitänin Femke Krumdiek verschoss den entscheidenden Elfer.

Mit einem Gastspiel beim SV Fortuna Einen startet für die Fußballerinnen des VfL am Sonntag, 25. August, die Bezirksligasaison (13 Uhr). Mit der Saisonvorbereitung zeigte sich Flachsenberger sehr zufrieden. Mit dem nun breiter aufgestellten Kader sei es möglich, auch eine Verletztenmisere, wie in der Vorsaison, aufzufangen. „Wir wollen möglichst wenig mit dem Abstieg zu tun haben und haben heute gezeigt, dass es geht. Mein Wunsch wäre ein einstelliger Tabellenplatz“, so der Wildeshauser Trainer.

Daniel Schumann Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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