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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Torwartwechsel im Sommer beim VfL Wildeshausen

05.02.2019

Wildeshausen Er ist schon seit achteinhalb Jahren die Nummer eins bei den Fußballern des VfL Wildeshausen – und damit einer der dienstältesten Spieler im aktuellen Kader des Bezirksliga-Tabellenführers. Im Sommer allerdings endet die überaus erfolgreiche Ära von Torhüter Sebastian Pundsack im Kader der ersten Wildeshauser Mannschaft: Der 33-Jährige hat während der Winterpause seine Mitspieler und VfL-Trainer Marcel Bragula darüber informiert, dass er nach dieser Saison aufhören wird. Einen Nachfolger für seinen scheidenden Keeper konnte Bragula derweil bereits am Montagmittag präsentieren, nachdem ihm die definitive Zusage von David Lohmann (SV Atlas Delmenhorst) vorlag.

Die Entscheidung von Pundsack, mit dem leistungsbezogenen Fußball kürzer zu treten, hat in erster Linie private Gründe. Der Wildeshauser ist im August vergangenen Jahres Vater geworden und möchte sich in Zukunft mehr um seine Familie kümmern. „Durch das Training und die Spiele ist man sonst schon zeitlich sehr eingeschränkt“, erklärt der Keeper und fügt schmunzelnd hinzu: „Außerdem bin ich auch nicht mehr der Jüngste.“ Grundsätzlich sei ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen, dennoch ist er überzeugt, „jetzt den richtigen Zeitpunkt“ gewählt zu haben. „Ich freue mich auf die Zeit nach dem Fußball“, sagt der 33-Jährige, dessen Pass aber beim VfL bleibt. „Er kann uns also als Stand-by-Spieler immer mal wieder aushelfen“, sagt Trainer Bragula. Und Pundsack bestätigt: „Für den Notfall bin ich da!“

Größter Erfolg für den Wildeshauser Torhüter mit dem VfL war zweifelsohne der Gewinn der Bezirksliga-Meisterschaft und der Landesliga-Aufstieg im Jahr 2015. „Da kommt nichts mehr ran“, erinnert sich Pundsack gerne an das legendäre 1:1 vor 4000 Zuschauern im Saisonfinale gegen den SV Atlas Delmenhorst zurück. Wobei in dieser Saison für ihn und sein Team ein weiterer Titel hinzukommen könnte: „Wir werden alles dafür geben, dass wir es schaffen. Mit der Schale wäre es ein schöner Abschluss“, blickt Pundsack voraus.

Ausgerechnet vom damaligen Rivalen und heutigen Oberligisten SV Atlas kommt im Sommer sein Nachfolger, denn dann wird David Lohmann beim VfL zwischen den Pfosten stehen. „Das ist ein absoluter Glücksgriff für uns“, freut sich VfL-Coach Bragula über die Verstärkung aus Delmenhorst. Lohmann hatte erst vor wenigen Wochen bekanntgegeben, den SV Atlas nach der laufenden Saison und insgesamt sechseinhalb Jahren zu verlassen. Dort war er als Mitglied der ersten Stunde nach Wiedergründung zu den prägenden Leistungsträgern geworden und auch maßgeblich an den vier Aufstiegen von der 1. Kreisklasse bis zur Oberliga beteiligt.

Zuletzt jedoch wurde Lohmann durch einige Verletzungen – Innenbandriss, Schambeinentzündung und Schulterprobleme – zurückgeworfen, so dass er in dieser Saison noch keine Minute gespielt und den Stammplatz zwangsläufig an Florian Urbainski verloren hat. Jetzt ist der 30-Jährige aber wieder topfit – und angriffslustig. „Wildeshausen hat eine tolle Truppe mit Ambitionen“, sagt Lohmann, der „Spaß am Fußball haben will“ und im VfL den „richtigen Ansprechpartner“ für sich sieht. Dort muss er sich allerdings auch mit Felix Dittrich gegen einen weiteren starken Torhüter behaupten. „Ich bin sehr froh, dass wir mit David einen weiteren super Torhüter bekommen. Die Garantie auf die Nummer eins hat aber niemand“, freut sich Bragula auf einen Konkurrenzkampf um den Platz zwischen den Pfosten.

Mit dem Duo Lohmann/Dittrich in der ersten Mannschaft ist der VfL somit torwarttechnisch auch in Zukunft gut aufgestellt. „Gerade Felix hat sich in den letzten eineinhalb Jahren stark entwickelt“, lobt Bragula die Verdienste seines Torwarttrainers Eike Bothe. Gleiches gelte auch für den Torhüter der zweiten Mannschaft, Maik Backhus, sowie den A-Jugendlichen Phil Wohler, die ebenfalls einen großen Leistungssprung gemacht hätten. „Mit den beiden sieht es auch für die Zweite gut aus“, ist Bragula zuversichtlich.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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