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NWZonline.de Region

VfL dreht nach Rückstand auf

20.11.2017

Wildeshausen Marcel Bragula wollte angesichts des Wetters und des dennoch klaren Ergebnisses gar nicht erst damit anfangen, das sprichwörtliche Haar in der Suppe zu suchen. „Ich bin einfach nur glücklich und zufrieden“, sagte der Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen am Sonntag nach dem 7:2 (3:1)-Heimsieg seiner Mannschaft in der letzten Hinrundenpartie gegen den SV Eintracht Oldenburg. Damit feierten die Wildeshauser nicht nur den 13. Sieg im 15. Spiel, sondern machten auch die Herbstmeisterschaft perfekt.

Mit 40 Punkten und einem herausragenden Torverhältnis von 57:10 liegen die Wildeshauser nach der ersten Hälfte der Spielzeit sechs Zähler vor dem Tabellenzweiten SV Brake, der aber eine Begegnung weniger bestritten hat. Von dieser Bilanz zeigte sich Bragula entzückt. „Vor der Saison hätte ich das so nicht erwartet. Ich kann den Jungs zu ihrem bisherigen Auftreten nur gratulieren“, lobte der VfL-Trainer und kündigte an, dass der Etappensieg „auch ein bisschen gefeiert wird“.

Auch wenn die Saison noch lang ist – mit Blick auf den bisherigen Verlauf und den klaren Sieg gegen den Aufsteiger aus Oldenburg hatten sich die Wildeshauser die Lobhudelei ihres Trainers durchaus verdient. „Sicherlich war unser Passspiel phasenweise Grütze, und wir hatten auch viele Stockfehler. Aber angesichts der Bedingungen würde ich das nicht dramatisieren. Wir sind froh, dass wir überhaupt spielen durften“, meinte Bragula mit Blick auf die schwierigen Platzverhältnisse – zumal der einsetzende Regen ab Mitte der ersten Halbzeit erschwerend hinzukam.

Passend zu den Temperaturen wurden die Platzherren zunächst einmal aber kalt erwischt. Nachdem Rene Tramitzke erst eine gute Chance vergeben hatte, profitierte auf der anderen Seite Oldenburgs Tim-Chris Winzeck von einem Katastrophenpass des VfL und netzte zum 0:1 ein (5.). Der Tabellenführer wirkte durch den Rückstand aber nicht geschockt, sondern antwortete nur vier Minuten später mit dem Ausgleich – und was für einer! Einen Schlenzer von Sascha Görke beförderte Tramitzke mit dem Rücken zum Tor stehend per Hacke in die Maschen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde brachten Thorben Schütte per Kopfball (33.) und Maximilian Seidel mit einem Flachschuss (35.) den VfL in die Spur.

In der zweiten Halbzeit drohte es kurzzeitig noch einmal spannend zu werden, als die Eintracht mit einem umstrittenen Strafstoß auf 3:2 verkürzte (47.). Hendrik Wiemken verlud VfL-Torhüter Felix Dittrich, der zuvor Jannis Reichel gefoult haben soll.

Doch auch auf den zweiten Gegentreffer hatte die Bragula-Elf die passende Antwort parat. Sebastian Bröcker leistete Maßarbeit und knallte die Kugel unter die Latte, von wo aus sie im Tor landete (62.). Zuvor hatte Michael Eberle einen Foulelfmeter für Wildeshausen verschossen. Der Rest war schließlich reine Formsache für den Herbstmeister: Ein 18-Meter-Schuss von Andreas Kari fand sein Ziel mit etwas Mithilfe von SVE-Torhüter Dennis Pollmann (71.), danach war Tramitzke sogar aus 30 Metern erfolgreich (78.). Den Schlusspunkt setzte Seidel (87.)