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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL erlebt bei 1:2 „richtig bitteres Ende“

01.11.2019

Wildeshausen Die Spieler des SC Melle wussten nach dem Abpfiff im Krandel-Stadion genau, bei wem sie sich bedanken mussten. Sie liefen direkt zu ihrem Torhüter Florian Munz, der dem Tabellenführer der Fußball-Landesliga den 2:1 (1:1)-Auswärtssieg gegen den VfL Wildeshausen festgehalten hatte, als er einen Foulelfmeter von Lennart Feldhus parierte. Für Wildeshausen war es hingegen die zweite Niederlage in Folge – die erste auf eigenem Platz überhaupt in dieser Saison.

„Das war ein richtig bitteres Ende“, sagte ein sichtlich niedergeschlagener VfL-Trainer Marcel Bragula nach der Partie. „Wir haben ein gutes Heimspiel gemacht, es war ein Duell auf Augenhöhe. Umso ärgerlicher ist die Niederlage, sie tut wirklich weh.“ Dabei haderte Bragula besonders mit zwei Szenen: Zum einen natürlich der verschossene Elfmeter, zum anderen der zweite Gegentreffer, dem „eine klare Fehlentscheidung“ vorangegangen sei.

Aber der Reihe nach: Die Wildeshauser legten engagiert los, machten das Spiel breit und fuhren immer wieder gute Angriffsaktionen. Richtig gefährlich wurden sie damit allerdings nicht. Dagegen präsentierte sich der Tabellenführer sehr effektiv, als er das erste Mal vor dem VfL-Tor auftauchte und direkt in Führung ging (13. Minute). Ein Flachschuss von Stürmer Dennis Greiff nach Vorarbeit von Jonas Strehl und Jordan Dusinovic passte genau.

Vom Gegentreffer zeigte sich Wildeshausen kurz geschockt, der Anfangsschwung war zunächst dahin. Melle kontrollierte über weite Strecken das Spiel, „auch weil wir die etwas reifere Spielanlage hatten“, meinte Gäste-Coach Roland Twyrdy. Dennoch kamen die Platzherren kurz vor dem Seitenwechsel zum Ausgleich. Nachdem Steven Müller-Rautenberg kurz zuvor die bis dahin beste VfL-Chance vergeben hatte (40.), schraubte sich Marius Krumland nach einer Ecke von Michael Eberle hoch und köpfte das 1:1 (45.).

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer dann einen schwungvollen VfL. Der hatte in der 55. Minute etwas Pech, als es nach einem Foulspiel an Jan Lehmkuhl im Strafraum keinen Elfmeter gab. Ein weiteres belebendes Element für die Wildeshauser Offensive war Robin Ramke, der eine gute Chance aus spitzem Winkel besaß (70.). Verletzungsbedingt musste Bragula wenig später reagieren, als Krumland nach einem Tritt von hinten in die Beine nicht weiterspielen konnte. Für ihn kam Feldhus, der nur wenige Sekunden auf dem Feld war, als er bereits das Führungstor auf dem Fuß hatte. Allerdings kam er im Duell mit Munz einen Schritt zu spät (75.).

Der Meller Keeper blieb im Blickpunkt, als er einen Volleyschuss von Müller-Rautenberg sowie einen 16-Meter-Freistoß von Lukas Schneider abwehrte. Dann folgte die Szene, die Bragula erzürnte: Nach einem vermeintlichen Foulspiel auf der rechten Abwehrseite des VfL entschied Schiedsrichter Kai Steffens auf Freistoß für die Gäste. „Das war niemals ein Foul, der Meller Spieler hat sich selbst darüber kaputtgelacht“, so der VfL-Trainer. Den Gästen war es egal, Jonas Strehl verwertete die Hereingabe von Yakup Akbayram zum 1:2 (86.).

Die Wildeshauser schüttelten sich kurz, um dann noch einmal alles nach vorne zu werfen. Selbst Torhüter David Lohmann stürmte in der Nachspielzeit mit – und wurde elfmeterreif gefoult. „Ich hatte eigentlich Jan Lehmkuhl als Schützen festgelegt, aber der hat den Ball wohl weitergegeben“, wunderte sich Bragula darüber, dass Feldhus zum Punkt schritt. Den zwar platzierten, aber zu schwach geschossenen Elfmeter hielt Munz fest – und damit auch den Sieg der Gäste. „Für den VfL ist das bitter, ein Remis wäre das gerechtere Ergebnis gewesen“, gab Twyrdy zu.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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