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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL mit Rückschlag im Abstiegskampf

24.04.2019

Wildeshausen Seit zehn Spielen sieglos: Die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen haben auch ihr Heimspiel gegen den SV Fortuna Einen mit 2:3 (0:2) verloren und stecken weiterhin im Tabellenkeller fest. Der letzte Sieg in der Bezirksliga liegt bereits ein halbes Jahr zurück.

„Ab jetzt gibt es keine Ausreden mehr“, ist sich VfL-Trainer Sven Flachsenberger der prekären Lage seiner Mannschaft bewusst. Nach zuletzt ansehnlichen Auftritten gegen die Top-3 der Liga war die Heim-Niederlage gegen Einen ein Rückschritt. „Wir konnten in der gesamten Partie nicht an unsere Leistung in den Wochen zuvor anknüpfen“, ärgert sich Flachsenberger. „Insgesamt haben wir in den Zweikämpfen einfach nicht griffig genug agiert.“

Zwar hatten die Wildeshauserinnen in den ersten 45 Minuten zwei sehr gute Torchancen, die blieben aber ungenutzt. „Man darf aber nicht verheimlichen, dass wir zu diesem Zeitpunkt auch schon Glück hatten, selbst noch kein Gegentor kassiert zu haben“, so Flachsenberger. Der 0:1-Rückstand, drei Minuten vor dem Seitenwechsel, war dennoch reichlich unnötig. Aus einem Gewühl heraus stocherte Ina Schlömer den Ball ins Tor.

„Vor dem zweiten Durchgang hatten wir uns dann natürlich eine Menge vorgenommen“, berichtete der VfL-Coach. Doch bereits sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff erhöhte Lina Marie Schillmöller auf 2:0, Alisa Boning sorgte mit ihrem Tor für die Vorentscheidung (65. Minute). Immerhin: Wildeshausen versuchte den Abstand noch einmal zu verkürzen – mit Erfolg. Annika Lindemann traf in der 77. Minute zum 1:3. Flachsenberger: „Durch den Treffer sind wir ein bisschen wach geworden.“ So erarbeiteten sich die Gastgeberinnen weitere Torchancen. Eine davon verwertete Sarah Kubitza in der 89. Minuten zum 2:3 – zu spät. Auch wenn der VfL in der Nachspielzeit noch die Möglichkeit auf den Ausgleich hatte, beim Schlusspfiff stand das Team wieder einmal mit leeren Händen da. „Am Ende hat es leider nicht gereicht“, musste auch Flachsenberger eingestehen. „Ich hatte das Gefühl, dass einige Spielerinnen nicht zu 100 Prozent bei der Sache waren.“

Mit zehn Punkten steht Wildeshausen weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Hoffnung macht der Rückstand auf das rettende Ufer – schließlich beträgt dieser nur zwei Zähler. Nach der erneuten Niederlage bekommt die Begegnung am Sonntag, 28. April, 13 Uhr, gegen Holdorf/​Handorf-Langenberg eine besondere Bedeutung. „Das Spiel ist immens wichtig“, sagt Flachsenberger. „Wir müssen uns hier unbedingt steigern und gegen den Konkurrenten im Abstiegskampf auch mal 110 Prozent geben.“ Noch seien fünf Begegnungen zu spielen und 15 Punkte zu verteilen. „Wir tun gut daran, möglichst viele davon zu holen“, fordert der VfL-Coach von seinen Spielerinnen.

Entspannter ist die Lage beim zweiten Landkreis-Vertreter, dem VfL Stenum. Mit 31 Punkten liegt der VfL auf Rang sechs und hat nur fünf Punkte Rückstand auf Platz zwei. An diesem Freitag, 26. April, 19.30 Uhr, gastiert Fortuna Einen beim VfL.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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