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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Wildeshausen steht bei BWB vor „Willensschulung“

31.03.2018

Wildeshausen „Gradmesser“, „Willensschulung“, „Kraftprobe“ – das Vokabular, mit dem Trainer Marcel Bragula auf die beiden Spiele am Ostersamstag gegen den WSC Frisia Wilhelmshaven und am Ostermontag bei BW Bümmerstede eingeht, macht eines deutlich: Für die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen geht es darum, den Gegnern und sich selbst zu zeigen, wo man momentan eigentlich steht.

„Die aktuelle Situation hat ihre Gründe – wir suchen aber nicht nach Ausreden“, stellt Bragula klar, macht aber im gleichen Atemzug unmissverständlich deutlich: „Ein Auftreten wie in der ersten Hälfte gegen Wiefelstede ist nicht unser Anspruch. Das war saft-, kraft- und ideenlos.“ Am Ende stand gegen den SV Eintracht ein 2:2-Unentschieden, welches den gestiegenen Erwartungen im Wildeshauser Umfeld nach dem tollen Saisonstart nicht gerecht wird.

VfL Wildeshausen - WSC Frisia Wilhelmshaven (Samstag, 14.30 Uhr, Krandelstadion). Im nächsten Heimspiel erwartet die VfL-Elf ein weitaus unangenehmerer Gegner, als es zuletzt der Fall war. „Sie sind zurecht mit oben dabei in der Spitzengruppe“, sagt Bragula über den Tabellenvierten. Mit Tim Rister (zehn Tore) und Julian Mülder (neun) haben die Wilhelmshavener zwei starke und treffsichere Spitzen. Die lauf- und kampfbereite Mannschaft zeichnet sich durch ihr schnelles Umschaltspiel aus. „Da muss man höllisch aufpassen, nicht in Konter hineinzulaufen“, warnt Bragula und sieht die Partie als Gradmesser für sein junges Team.

BW Bümmerstede - VfL Wildeshausen (Montag, 15 Uhr). Nur zwei Tage später geht es in Oldenburg weiter. Die Blau-Weißen präsentieren sich in dieser Saison mit ihrem großen Kader und stetig wechselndem Personal als Wundertüte. „Sie sind schwierig einzuschätzen“, bestätigt Bragula. Im Winter konnten die Bümmersteder mit Mohamed Alawie (vom Ligakonkurrenten SV Wilhelmshaven) einen mitspielenden und erfahrenen Angreifer verpflichten, der bisher in zwei Einsätzen einmal getroffen hat. In der offensiven Schaltzentrale wirbelt Mazlum Orke, der die schnellen Flügelspieler mit maßgeschneiderten Pässen füttert. Eine Kraftprobe sieht Bragula in der Doppelbelastung. „Ich hätte mir gewünscht etwas rotieren zu lassen. Es stehen aber nur 13-14 Spieler zur Verfügung“, sagt der VfL-Coach: „Es wird also am Montag so eine Art Willensschulung für die Jungs.“

Arne Jürgens
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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