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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Tischtennis: Punktspiele werden ohne Doppel ausgetragen

29.08.2020

Wildeshausen /Landkreis Das Präsidium des Tischtennis-Verbandes Niedersachsen (TTVN) hat die Weichen für die anstehende Saison gestellt. Wichtigste Neuerung: Auf die Austragung der Doppel wird in allen Spielklassen des TTVN verzichtet. Stattdessen sind alle laut Spielsystem vorgesehenen Einzel auszutragen.

„Das ist schade und irgendwie auch ungewohnt, denn die Doppel gehören zum Tischtennissport dazu“, findet Helmut Rang, Abteilungsleiter beim VfL Wildeshausen und selbst Spieler im Bezirksoberligateam. „Es ist gewissermaßen aber auch eine vorausschauende Regelung“, ergänzt der Wildeshauser verständnisvoll. Schließlich wisse heute noch niemand, wie sich die Pandemie weiter entwickelt. Insgesamt, so Rang, sei die Entscheidung des Verbandes nicht so leicht zu bewerten. „Es ist schwer nachvollziehbar, warum keine Doppel gespielt werden dürfen, obwohl die Leute einer Mannschaft in einem Auto zum Punktspiel fahren oder gemeinsam essen gehen“, sagt Rang. Dennoch könne man beim VfL mit der Regelung leben – aus gutem Grund, wie der Wildeshauser schmunzelnd hinzufügt: „Aufgrund unserer sehr schlechten Doppelbilanz in der vergangenen Saison ist es gar nicht so schlecht, darauf zu verzichten.“

Das Ergebnis eines Mannschaftskampfes reicht somit zukünftig im Sechser-Paarkreuzsystem und im Werner-Scheffler-System von 12:0 bis 6:6, im Bundessystem von 8:0 bis 4:4. Diese Vorgabe gilt zunächst für die gesamte Vorrunde. Rechtzeitig vor Beginn der Rückrunde wird der TTVN beschließen, wie in der Rückrunde zu verfahren ist.

„Uns allen ist klar, dass keine normale Saison bevorsteht“, betont Verbands-Geschäftsführer Heinz-W. Löwer: „Unser Ziel war es, der großen Mehrheit der Aktiven, die gerne am Spielbetrieb teilnehmen möchte, dies zu ermöglichen. Dabei trägt jeder Einzelne eine hohe Verantwortung.“

Durchaus Verständnis für den Verbandsbeschluss zeigt Marek Janssen, Nummer eins des Landesligisten Hundsmühler TV. „Auf den Schultern der Funktionäre lastet immer ein hoher Druck, und sie tragen eine hohe Verantwortung mit ihrer Entscheidung“, sagt Janssen und ergänzt: „Auf der einen Seite können wir alle froh sein, wenn es einem gut geht und wir unser Hobby betreiben können. Auf der anderen Seite sind manche getroffenen Regelungen doch etwas fragwürdig und entsprechen eher nicht der Realität.“

Dass durch das Weglassen der Doppel für ein Team ein Vor- oder Nachteil entsteht, glaubt der Hundsmühler nicht. „Doppel machen immer Spaß und bieten einen schönen mannschaftlichen Einstieg in ein Punktspiel.“ Doch darauf müssen die Tischtennisspieler nun zumindest in der Hinrunde verzichten...

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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