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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Überflieger wird im Spitzenspiel gestutzt

06.03.2018

Wildeshausen /Sandkrug /Hude Eine überraschend deutliche Niederlage hat der bisherige Tabellenführer der Handball-Landesklasse der Frauen, die HSG Hude/Falkenburg II, im Spitzenspiel bei der SG Obenstrohe/Dangastermoor einstecken müssen. Im Abstiegsduell verlor die dezimierte HSG Harpstedt/Wildeshausen beim TuS Frisia Goldenstadt II recht deutlich. Zu einem wertvollen Erfolg kam die TSG Hatten-Sandkrug trotz eines kleinen Kaders über den SV SF Larrelt und konnte sich dadurch ins Tabellenmittelfeld absetzen.

SG Obenstrohe/Dangastermoor - HSG Hude/Falkenburg II 25:20 (16:11). Viele Fehler im Spielaufbau und erhebliche Schwächen im Abschluss sorgten für Verwunderung. Auch in der Defensive blieb vieles Stückwerk, denn die Zuordnung innerhalb des Teams fehlte, so dass die SG mit einfachsten Mitteln zu vielen Toren kam. Einziger Lichtblick bei der HSG war Torhüterin Mareike Düßmann, die mit einigen Paraden dafür sorgte, dass ihr Team wenigstens einige Zeit im Spiel blieb. Doch selbst das Umschalten nach Ballgewinnen funktionierte kaum, denn die HSG kam gegen die schnellen und bissigen Gastgeberinnen kaum zu schnellen Gegenstößen, weshalb die einfachen Tore ausblieben.

Dabei hatte die Begegnung recht ausgeglichen begonnen, denn durch die offensive Deckung gegen SG-Goalgetterin Melanie Coquille kam auch der Angriff der Gastgeberinnen zunächst nicht richtig in Schwung. In einer Auszeit der Gastgeberinnen stellte Coach Peter Holm seine Mannschaft noch einmal neu ein, danach übernahmen die Friesländerinnen mit wesentlich mehr Tempo und Druck das Kommando im Spiel. Während die Breithaupt-Sieben in der Folge mit besten Chancen scheiterte, nutzte besonders Coquille ihre Freiheiten konsequent, da sie nicht mehr kurz gedeckt wurde, und sorgte so für eine deutliche Führung. Doch auch danach war im Breithaupt-Team kaum ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage zu sehen.

TuS Frisia Goldenstedt II - HSG Harpstedt/Wildeshausen 31:25 (16:11). Nach der Niederlage schrillen die Alarmglocken des Abstiegs immer lauter. Hauptgrund für die Niederlage war nach Ansicht von Trainer Udo Steinberg die Naivität seiner Spielerinnen in der Deckung, die dem gegnerischen Angriff viel zu viele Freiheiten zugestand und kaum einmal konsequent in die Zweikämpfe ging.

Thea Hübner stemmte sich fast als Einzige gegen die drohende Niederlage und hielt mit ihren Toren in der ersten Hälfte das Spiel zunächst noch offen. Bis zum 11:9 (21.) durch Lea Böttjer blieben die Gäste noch auf Tuchfühlung, dann setzten sich die Gastgeberinnen mit ihrem druckvollen Spiel immer häufiger durch. Bereits nach dem Seitenwechsel machte sich bei der HSG der kleine Kader bemerkbar, denn mit nur zwei Auswechselspielerinnen fehlten Steinberg einfach die entsprechenden Alternativen, um auf den gegnerischen Angriff reagieren zu können.

TSG Hatten-Sandkrug - SV SF Larrelt 25:22 (12:10). In der ersten Spielhälfte blieb die Begegnung bei wechselnden Führungen auf Augenhöhe. Daran hatten besonders Yvonne Weilke und Lisa Rangnick, die allein die ersten vier Treffer erzielte, großen Anteil. Erst kurz vor der Pause legte die TSG dann noch einmal nach – und mit dem letzten Treffer von Nina Sempert lagen die Gastgeberinnen zur Pause mit zwei Toren vorn.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng und spannend, denn die TSG ließ einige gute Möglichkeiten aus. Dann steigerten die Sandkrugerinnen das Tempo. Konzentriert wurden die Kombinationen durchgespielt und durch Weilke und Rangnick sicher abgeschlossen. So setzte sich die TSG Tor um Tor bis vier Minuten vor dem Ende auf 22:16 ab und behielt auch in der verbleibenden Zeit die Übersicht.

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