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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Schwimmen: Training im Wasser nur im Kreisverkehr

26.06.2020

Wildeshausen Auf die nächsten Wettkämpfe müssen die leistungsorientierten Schwimmerinnen und Schwimmer noch ein wenig warten. Doch immerhin durften sie mittlerweile schon wieder mit dem Wassertraining beginnen – auch die Talente des SV Wildeshausen (SVW) sind zurück in ihrem liebsten Element.

Die beiden Wildeshauser Trainer Wolfgang Grotelüschen und Marcus Schwoll sind ebenfalls zurück am Beckenrand des Wildeshauser Freibades im Krandel. Dreimal pro Woche betreuen sie in den Abendstunden ihre Schützlinge, geben Tipps und nehmen technische Korrekturen vor. „Aktuell liegen die Schwerpunkte im Training klar im Technik- und Ausdauerbereich“, erklärt Grotelüschen. „Es geht vor allem auch darum, wieder Grundlagen aufzubauen“, ergänzt Schwoll.

Insgesamt zeigen sich die beiden Trainer mit dem Leistungsstand der Wildeshauser Schwimmer durchaus zufrieden. „Man sieht, wer während der langen Pause etwas gemacht hat und wer weniger“, schmunzelt Grotelüschen. „Es ist jetzt aber auch nicht gravierend, wenn jemand etwas aufzuholen hat. Aktuell gibt es ja keine Wettkämpfe – und was nach den Sommerferien stattfindet, steht auch in den Sternen“, blickt der Trainer voraus. Somit liege in seiner Trainingsgruppe der Fokus darauf, gemeinschaftlich wieder Wettkampfform aufzubauen.

Das ist beim Wiedereinstieg zu beachten

Der Deutsch Schwimmverband (DSV) hat einen Leitfaden für den Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben herausgegeben. Im Bundesland Niedersachsen ist es den Freibädern bereits seit einigen Wochen wieder erlaubt, zu öffnen. Auch einige Hallenbäder stehen schon wieder zur Verfügung.

Ab wann und wie wieder Wettkämpfe ausgerichtet werden können, ist derweil noch nicht festgelegt. Dafür müsse zunächst geprüft werden, wie sich die Öffnungen der Bäder auf die Zahl der Neuinfizierten auswirkt.

Grundsätzlich gilt zunächst das für das jeweilige Bad erstellte Hygienekonzept; der Leitfaden des DSV kann ergänzend hinzugezogen werden. Der DSV-Leitfaden soll helfen, die örtlichen Badbetreiber davon zu überzeugen, dass unter Beachtung der Empfehlungen dieses Leitfadens ein Vereinstraining möglich ist. „Bedenkt aber, die Gesundheit der Menschen genießt immer den höheren Stellenwert“, heißt es auf der Internetseite des Landesschwimmverbandes Niedersachsen.

Froh sind Grotelüschen und Schwoll insbesondere darüber, dass sie im Wildeshauser Krandelbad recht früh mit der Wiedereröffnung dran waren – und somit auch das Schwimmtraining bereits in der Woche nach Pfingsten wieder aufgenommen werden konnte. „Dies natürlich alles unter Einschränkungen“, erklärt Grotelüschen. Doch diese nehmen die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer gerne in Kauf. Schwoll: „Sie wollten wieder ins Wasser!“

In diesem Zusammenhang loben die beiden SVW-Trainer ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, der Verwaltung sowie der Kurbadleitung und den Schwimmmeistern vor Ort. Der Trainingsbetrieb wurde aufgrund der begrenzten Gästekapazitäten von 60 Personen bewusst von der Öffentlichkeit getrennt. Auch das Hygienekonzept habe laut Grotelüschen „Hand und Fuß“. Zwar müsse man auf die Nutzung der Umkleiden und Warmduschen verzichten. „Dafür haben wir aber das ganze Becken für uns – das ist ja schon Luxus pur.“

Jeweils am Dienstag-, Mittwoch- und Freitagabend zwischen 19.45 und 21.15 Uhr läuft das Training der SVW-Wettkampfgruppe. Montag und Donnerstag trainieren zur gleichen Zeit die Gruppen der DLRG. Die insgesamt sechs Schwimmbahnen sind in drei Doppelbahnen eingeteilt: Auf der einen Seite geht es hin, auf der anderen zurück – wie im Kreisverkehr. Vom 20-köpfigen Wettkampfkader seien meist um die 15 Schwimmer beim Training und nutzen dafür das Freibad. Die jüngeren Sportler der Aufbaugruppe um Trainer Oliver van Rüschen (dienstags und freitags, 18.30 bis 19.45 Uhr) gehen ins Hallenbad. Dort starten ab kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) auch die Anfänger wieder.

Die zeitnahe Öffnung der Schwimmbäder empfinden die SVW-Trainer nicht nur aus Eigennutz positiv. „Schließlich gab es die Befürchtungen, dass viele Menschen ansonsten die Freigewässer wie Badeseen und Flüsse aufgesucht hätten. Dort wären sie dann ohne Aufsicht geschwommen, und das kann schnell gefährlich werden“, erklärt Grotelüschen.

Während sie in Wildeshausen also ihr Vereinstraining endlich wieder im heimischen Schwimmbecken des Krandelbades ausüben können, geht es auch im Stützpunkt der SG Region Oldenburg wieder los. Auch hier schickt der SV Wildeshausen einige Sportler zum Nachwuchs- und Wettkampfkader. Der Nachwuchs trainiert derzeit auf der 25-Meter-Bahn in Kirchhatten, während die Wettkampfgruppe im Oldenburger Freibad Flötenteich ihre Bahnen zieht – und das gleich fünfmal pro Woche. Die entscheidende Frage für alle: Wann gibt es endlich die ersten Wettkämpfe? „Es gibt natürlich einige Überlegungen, wie man auch Alternativen finden kann“, sagt Grotelüschen. Aber auch hier glaubt er frühestens an ein Zeitfenster nach den Sommerferien.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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