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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Für Stenums Trainer geht Unentschieden in Ordnung

09.04.2019

Wildeshausen /Stenum In der Fußball-Bezirksliga der Frauen konnte sich der VfL Stenum ein Unentschieden erkämpfen. Wildeshausen verlor dagegen – und zeigte dennoch sein bestes Saisonspiel.

TuS Lutten - VfL Wildeshausen 3:2 (3:1). „Alle haben gedacht, dass wir nach Lutten fahren, um uns eine ordentliche Klatsche abzuholen. Aber wir hatten diese Einstellung nicht, wir wollten punkten. Und so sind meine Spielerinnen aufgetreten“, berichtete Wildeshausens Trainer Sven Flachsenberger nach der knappen Niederlage beim souveränen Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga der Frauen. Mit jetzt 43 Punkten steht TuS Lutten ganz oben – der VfL hat dagegen nur zehn Zähler und steckt im Abstiegskampf.

Dennoch waren die Wildeshauserinnen die spielbestimmende Mannschaft. „Wir hatten nur acht Minuten lang eine schwächere Phase – von der zwölften bis zur 20. Minute“, meinte Flachsenberger und ergänzte: „Das nutzt ein Tabellenführer natürlich eiskalt aus.“ So auch Lutten, das durch einen Treffer von Maike Lammers in Führung ging (12. Minute). Carolin Schmedes traf sogar gleich zweimal (18., 20.) und sorgte so für den komfortablen Vorsprung der Gastgeberinnen. Doch Wildeshausen ließ sich davon nicht beeindrucken, sondern erarbeitete sich selbst einige gute Möglichkeiten. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff traf Jette Henkensiefken nach schöner Vorarbeit von Sarah Kubitza zum Anschluss (45.+1).

„In der zweiten Halbzeit konnten sich die meine Spielerinnen noch einmal verbessern – da haben sie überragend gespielt“, so der Trainer. Sein Team habe kaum Chanchen zugelassen und Lutten in der eigenen Hälfte „festgeschnürt“. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der Anschlusstreffer fiel: Viktoria Kljukina traf in der 62. Minute zum 2:3. Danach vergaben die Gäste allerdings zwei, drei gute Möglichkeiten zum Ausgleich, so dass sie am Ende die Heimreise doch ohne Punkte antreten mussten. „Das haben wir nicht sauber zu Ende gespielt. Die Chancenverwertung war das einzige Manko“, sagte Flachsenberger, der „mega stolz“ auf die Leistung seiner Spielerinnen war. „Selbst der gegnerische Trainer meinte, dass wir mindestens ein Unentschieden verdient hätten. Das war unser bestes Saisonspiel – und wenn wir daran anknüpfen können, mache ich mir keine Sorgen um den Klassenerhalt“, resümierte der VfL-Coach.

VfL Stenum - TV Dinklage 1:1 (0:0). Gegen den direkten Konkurrenten im Tabellenmittelfeld kamen die Gastgeberinnen nicht über ein 1:1 hinaus. „Selten habe ich ein berechtigteres Unentschieden gesehen. Das Ergebnis geht absolut in Ordnung“, meinte VfL-Trainer Maurice Kulawiak. Das Spiel habe fast ausschließlich im Mittelfeld stattgefunden – Torszenen waren Mangelware. So dauerte es bis zur 71. Minute, bis das erste Tor fiel. Sophia Engbarth brachte die Gäste per Foulelfmeter in Führung. „Für mich war der Elfer allerdings nicht berechtigt. Meiner Meinung nach war es kein Foul, sondern eine Schwalbe, auf die der Schiedsrichter leider reingefallen ist“, meinte der Coach.

Doch seine Spielerinnen ließen sich davon nicht beeindrucken und erzielten im Gegenzug direkt den Ausgleich. Ein Freistoß von der Höhe der Mittellinie fand VfL-Spielführerin Mirja Budde, die den Ball sicher einnetzte (74.). „Mehr Chancen gab es in der zweiten Hälfte nicht. So geht das Unentschieden absolut in Ordnung – das hat auch Dinklages Trainer so gesehen“, erzählte Kulawiak, dessen Team nun mit 28 Zählern auf Platz sechs der Tabelle liegt.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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