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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Bezirksligisten greifen wieder an

07.08.2018

Wildeshausen /Stenum So langsam wird es wieder ernst für die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen und VfL Stenum. Mit dem direkten Duell im Bezirkspokal stand am Sonntag die erste Pflichtaufgabe an – die Stenumerinnen gewannen mit 2:1. Am kommenden Wochenende fällt dann auch der Startschuss zur neuen Bezirksliga-Saison.

VfL Wildeshausen

Hinter den Wildeshauserinnen liegt eine sehr gute Saison 2017/18: Im Jahr zuvor sportlich schon abgestiegen, blieb der VfL durch ein Hintertürchen in der Bezirksliga und beendete diese Anfang Juni auf dem hervorragenden vierten Platz. „Damit sind wir natürlich sehr zufrieden“, sagt Trainer Sven Flachsenberger, der in Wildeshausen mittlerweile schon in sein viertes Jahr geht. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch gegen starke Teams wie Bunnen und Cloppenburg mithalten kann“, erinnert der 29-Jährige an die zahlreichen starken Auftritte seiner Elf, die phasenweise sogar von der Meisterschaft träumen durfte.

Im Sommer gab es beim VfL keinen großen Umbruch. Allerdings hat mit Larissa Will eine Leistungsträgerin das Team verlassen. Sie konzentriert sich auf ihr Studium und macht eine Fußballpause. Gesa Bürster wird in der kommenden Saison schulisch bedingt dem Kader der zweiten Mannschaft angehören.

Die Liga im Überblick

In der Fußball-Bezirksliga der Frauen treten der VfL Wildeshausen und der VfL Stenum in der Staffel Mitte an. Insgesamt sind hier zwölf Teams vertreten.

Als Favorit gilt die FSG Gehlenberg-Neuvrees/Hilkenbrok/Rastdorf, die im Sommer durch einige Spielerinnen des BV Cloppenburg II verstärkt wurde. Die weiteren Mannschaften: Polizei SV Oldenburg, SG Holdorf/Handorf-Langenberg, SG Neuscharrel/Altenoythe, SV Eintracht Oldenburg, SV Fortuna Einen, TuS Lutten, TV Dinklage und VfL Oythe.

Die Stenumerinnen starten mit einem Heimspiel gegen Polizei SV Oldenburg an diesem Sonntag, 12. August (15 Uhr). Wildeshausen tritt zur gleichen Zeit auswärts gegen SV Eintracht Oldenburg an.

Dafür vermeldet Flachsenberger gleich fünf Zugänge: Vom Landesligaabsteiger VfL Oythe kam mit Kim Funke eine erfahrene Spielerin, und vom BV Cloppenburg II stieß Janne Hach dazu. Von den eigenen B-Juniorinnen rückten Wiebke Heyne, Annika Lindemann und Hannah Möhl ins Bezirksligateam auf.

Ein wenig Sorgen bereitet dem VfL-Coach momentan noch die Torwartposition. Da Sabrina Hansch derzeit verletzt ist und für sie außerdem bald ein halbjähriger Auslandsaufenthalt ansteht, ist Vivian Schötschel die einzige Torhüterin im VfL-Kader.

Seine Zielsetzung für die neue Spielzeit formuliert Flachsenberger so: „Wir wollen uns wieder weiter entwickeln, das steht im Vordergrund. Aber wir wollen natürlich auch die gute Leistung aus der vergangenen Saison bestätigen und einen Platz im Mittelfeld erreichen.“

VfL Stenum

Einer Achterbahnfahrt ähnelte die vergangene Spielzeit der Stenumerinnen: Nach einer fantastischen Hinrunde brach das Team im zweiten Saisonteil völlig ein und wurde vom ersten auf den siebten Platz durchgereicht. Dabei hatte das Team allerdings auch mit großem Verletzungspech zu kämpfen, hinzu kamen ein paar interne Unstimmigkeiten. „Mittlerweile ist aber die Stimmung wieder überragend, alle ziehen mit“, beschreibt Trainer Maurice Kulawiak die bisherigen Eindrücke der Vorbereitung. Der 29-Jährige hat im Sommer die Nachfolge von Oliver Gerrits angetreten und bildet beim Bezirksligisten mit Diana Decker ein Trainergespann. Als neuer Torwarttrainer konnte außerdem Torsten Schmedes hinzugewonnen werden.

Die langzeitverletzten Spielerinnen wie Katrin Stefanski (Kreuzbandriss), Janine Celik (Fußbruch) oder Sabrina Rüscher (Bänderriss) kämpfen sich so langsam wieder zurück. Vor allem Stefanskis Rückkehr tut dem VfL gut. „Mit ihrer Präsenz und guten Übersicht ist sie im zentralen Mittelfeld sehr wichtig“, weiß Kulawiak. Ihm mache die Arbeit als Trainer „richtig viel Spaß“. Er traut seiner Mannschaft eine Platzierung unter den ersten Sechs zu in einer ausgeglichenen Liga, in der „jeder jeden schlagen kann“.

Bezirkspokalspiel

Gleich in der ersten Runde des Bezirkspokals trafen Wildeshausen und Stenum aufeinander. „Dass wir gewinnen würden, hatte ich nicht unbedingt erwartet“, kommentierte Stenums Trainer den 2:1 (1:1)-Erfolg der Gäste. Wildeshausen war in der ersten Halbzeit überlegen, musste aber dennoch den Rückstand durch Ann-Kristin Willms (13. Minute) verkraften. Annika Lindemann sorgte für den Ausgleich (26.). Wiederum Willms schoss das 2:1 für Stenum, das Wildeshausen nicht mehr ausgleichen konnte

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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