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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Bragula erkennt klare Handschrift

04.11.2017

Wildeshausen /Stenum Einmal auf Kunstrasen, einmal auf dem Nebenplatz: In der Fußball-Bezirksliga sollen an diesem Sonntagnachmittag beide Spiele des VfL Wildeshausen und des VfL Stenum steigen. Die Wildeshauser treten beim GVO auf Kunstrasen an, Stenum weicht auf einen Nebenplatz aus.

GVO Oldenburg - VfL Wildeshausen (Sonntag, 14 Uhr). Eine klare Handschrift des Trainers hat VfL-Coach Marcel Bragula bei GVO ausgemacht. Dass die Mannschaft von Marc Bury seit sechs Spielen ungeschlagen ist und dabei fünfmal zu Null gespielt hat, ist für ihn „kein Zufall. Das spricht für die Qualität der Defensivspieler und die Kompaktheit des Teams“, meint Bragula und fügt lachend hinzu: „Offenbar ist es derzeit einfacher gegen Borussia Dortmund Tore zu schießen als gegen GVO. Vielleicht sollte sich Dortmunds Trainer Peter Bosz mal was bei Bury abgucken.“

Bei gegnerischem Ballbesitz ordnen sich die Oldenburger in eine sehr defensive 5-2-3- oder 5-4-1-Aufstellung. Diese war für viele Gegner in der aktuellen Saison nicht zu überwinden. „Wir haben trainiert, wie man solch tiefstehenden Mannschaften bespielen kann“, hat Bragula seiner Elf die taktischen Mittel mitgegeben. Er rechnet mit einem Spiel mit nur wenigen Chancen. „Die muss man dann ausnutzen“, sagt Bragula. In Rene Tramitzke hat der Trainer einen torgefährlichen Mittelstürmer im Kader, der gegen solch ein Team zum Ass im Ärmel werden könnte. „Er ist aber verletzt und wird vielleicht ausfallen“, meint Bragula, dessen Spieler alle auf einen Einsatz brennen.

VfL Stenum - SV Eintracht Wiefelstede (Sonntag, 14.30 Uhr, Sportplatz Kirchweg). Nachdem die Stenumer in dieser Woche auf ihrem Nebenplatz regelmäßig trainieren konnten, möchten sie nun unbedingt wieder im Ligabetrieb antreten. Mit drei Siegen in Folge ging es steil nach oben für die Elf um Thomas Baake. „Wir wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Der Anreiz ist groß, jetzt den nächsten Sprung zu machen“, sagt der Trainer. Bei einem erneuten Erfolg winkt sogar Platz drei.

„Die Tabellensituation gibt uns Anlass zu Optimismus und motiviert alle meine Spieler – das hat man beim Training gesehen“, lobt Baake den Eifer seiner Akteure. Auch die Spieler, die zuletzt auf der Bank saßen, hätten sich aufgedrängt. Gegen Wiefelstede kann der Trainer also auf eine gut eingestellte Mannschaft bauen. Die Stärke der Gäste sei ihre Kompaktheit sowie die Gefährlichkeit bei Standards. „Wir müssen konzen­triert zu Werke gehen, vorne kreativ sein und unsere Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor beibehalten, dann sieht es gut aus“, hält Baake fest.