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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL will Herbstmeisterschaft feiern

18.11.2017

Wildeshausen /Stenum Wenn es die Wetter- und Platzverhältnisse zulassen, sollen die Fußballer des VfL Wildeshausen und VfL Stenum am Sonntagnachmittag – jeweils um 14 Uhr – zu Heimspielen in der Bezirksliga auflaufen.

VfL Wildeshausen - SVE Oldenburg. Wegen der zuletzt hohen Frequentierung seien die Nebenplätze des Krandel-Stadions zwar derzeit nicht mehr bespielbar. „Das Stadion selbst ist aber in einem guten Zustand“, berichtet VfL-Trainer Marcel Bragula und hofft, dass die Partie am Sonntag stattfinden kann – zumal Wildeshausen dann auch die Herbstmeisterschaft perfekt machen kann. Bei drei Punkten Vorsprung auf Verfolger SV Brake und das um 16 Treffer bessere Torverhältnis sollte dies im letzten Hinrundenspiel eigentlich gelingen.

Allerdings wird diese Ausgangssituation die Krandel-Kicker nicht dazu verleiten, den Tabellenvorletzten auf die leichte Schulter zu nehmen. Immerhin sorgte die Eintracht zuletzt mit ihrem zweiten Saisonsieg (2:1 gegen VfB Oldenburg II) für Furore. „Das hat schon eine gewisse Situationskomik: Alle Gegner kommen genau dann in Schwung, wenn sie gegen uns spielen müssen“, schmunzelt Bragula. „Das sollte allerdings für alle Warnung genug sein“, schiebt er mahnend hinter.

Den schwachen Saisonstart der Oldenburger sieht Bragula unter anderem im Verletzungspech begründet – „jetzt sind sie personell aber wieder besser besetzt“. Mit Torhüter Dennis Pollmann und Offensivakteur Jannis Oberbörsch verfüge Eintracht außerdem über starke Individualisten, die auch schon höherklassig gespielt haben.

Hauptziel des VfL wird es sein, an die starke zweite Halbzeit des Abdin-Spiels anzuknüpfen, als in Unterzahl noch ein 2:0-Erfolg gelang. „Das war nahezu perfekt“, schwärmt Bragula rückblickend. Verzichten muss er allerdings auf den gesperrten Ole Lehmkuhl sowie den langzeitverletzten Lennart Flege. Außerdem fällt Philipp Finger beruflich bedingt aus.

VfL Stenum - FC Rastede. Auch beim VfL Stenum richten die Verantwortlichen an diesem Wochenende eher bange Blicke auf die Sportstätten am Kirchweg. „Am Dienstag haben wir noch draußen trainieren können, am Donnerstag mussten wir jedoch schon in die Halle ausweichen“, berichtet VfL-Trainer Thomas Baake. Ob die Partie gegen Rastede stattfinden kann, werde kurzfristig entschieden. „Die Wetterprognosen verheißen ja nichts Gutes, aber wir wollen unbedingt spielen – auch um im Rhythmus zu bleiben“, betont der Stenumer Coach.

Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Wiefelstede und Brake wollen die Stenumer zum Abschluss der Hinrunde in die Erfolgsspur zurückkehren. Aktuell belegt die Baake-Elf mit 17 Punkten den neunten Platz – punktgleich mit dem Zehnten FC Rastede, der schon zwei Spiele mehr bestritten hat. Beide Teams eint außerdem, dass sie sich vor der Saison durchaus etwas mehr vorgenommen hatten. Zumindest interpretiert es so Rastedes Trainer Jens Wolters. Für ihn war Stenum sogar einer der Geheimfavoriten auf den Titel. „Betrachtet man die Einzelspieler, sehe ich die Stenumer unter den besten vier Mannschaften der Liga“, sagt Wolters. Allerdings ist er optimistisch, dass seine Mannschaften sich durchaus Chancen ausrechnen kann. „Wir müssen Stabilität in der Defensive zeigen. Vorne kommen wir immer zu unseren Chancen“, betont der Trainer, der „zwei bis vier Umstellungen“ in seiner Startelf ankündigt. Überhaupt wollen die Gäste mit ihrer Aufstellung überraschen: „Wir werden etwas machen, womit überhaupt niemand rechnen wird“, verspricht Wolters.

Stenums Trainer Baake rechnet mit einem knappen Duell. „Es könnte ein Nervenspiel werden, aber wir werden uns keinen Druck auflasten, sondern wollen konzentriert und clever agieren.“ Bei seinem Personal kann er wieder auf Malte Tönjes und Fynn Dohrmann zurückgreifen. Vor einem Comeback stehe Torben Würdemann – ob es allerdings schon am Sonntag so weit ist, sei fraglich. Fehlen wird außerdem Rouven Heidemann, der Einsatz von Julian Dienstmaier ist unsicher.