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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Paukenschlag gegen Ligaprimus

10.01.2018

Wildeshausen Paukenschlag in der Kreisstadt: Der VfL Wildeshausen hat nichts dem Zufall überlassen und ist mit einem völlig überraschenden 9:3-Triumph gegen den Tabellenführer BSV Holzhausen perfekt in die Rückrunde eingestiegen. Der Tabellenachte der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd der Herren durfte nach der kleinen Sensation – Holzhausen war bis dato ungeschlagen – unerwartet zwei Zähler auf der Habenseite verbuchen. Mit 7:13 Punkten hat der VfL nun wieder alle Optionen, dem Abstiegsgespenst zu entkommen.

„Während sich andere Mannschaften über die Feiertage auf die faule Haut gelegen haben, standen bei uns Sprossenwand und Steigerungsläufe auf dem Programm“, berichtet Michael Rüdebusch vom schweißtreibenden Trainingspensum während der Punktspielpause. Sonderschichten und selbstständige Fitness wurden angeordnet. „Selbst an Neujahr war das Team in der Halle“, so Rüdebusch. Bis auf Helmut Rang, der aus privaten Gründen erst in diesen Tagen wieder ins Training einsteigen kann, waren alle Wildeshauser Akteure aktiv und feilten in Sonderschichten an ihrer Form – und das auf Anhieb mit Erfolg.

Dank einer feinen Mannschaftsleistung hielt der Außenseiter den Spitzenreiter in Schach und schmetterte den leicht ersatzgeschwächten Meisterschaftsanwärter buchstäblich aus der Halle. Die ohne Christian Spreckelmeyer (Nummer 4) angereisten Gäste hatten der Spiel- und Einsatzfreude der Hausherren nur wenig entgegenzusetzen. Auch viele knappe Duelle gingen an den VfL, der nach gut drei Stunden Spieldauer einen hochverdienten Kantersieg bejubeln konnte.

Tragende Säulen des Erfolges waren gleich fünf Wildeshauser Akteure: Guido Grützmacher, Michael Rüdebusch, Kai Beecken, Carsten Scherf und Frank Schröder schraubten das Resultat auf 7:1. Danach hatte Martin Hakemann gegen Arndt Kallmeyer hauchdünn das Nachsehen. Die Pleite des Kapitäns hatte keine negativen Auswirkungen mehr. Grützmacher und Beecken stellten das 9:3 im zweiten Durchgang sicher.

„Holzhausen ist wirklich gut besetzt und alles andere als Fallobst. Wie wichtig die Punkte sind, bedarf sicherlich keiner Erwähnung“, freute sich Rüdebusch: „Wir werden jetzt die Intensität etwas drosseln, um dann im Februar frisch zu sein und gegen Dinklage eventuell die nächste Mannschaft aus der oberen Tabellenregion zu ärgern.“

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