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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Schröder stellt die Weichen – 9:6

24.02.2018

Wildeshausen Einen überragenden Heimerfolg im Abstiegskampf hat der VfL Wildeshausen in der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd am Donnerstagabend eingefahren. Mit 9:6 setzte sich das Sextett um Frontmann Guido Grützmacher gegen den Osnabrücker SC durch und hat nun einen Vorsprung von vier Punkten sowohl auf den Relegations- als auch auf den ersten direkten Abstiegsplatz.

„Das war schon ein wichtiger Sieg. Die Osnabrücker muss man auch erst einmal schlagen, die sind alles andere als Fallobst“, strahlte Wildeshausens Nummer zwei Michael Rüdebusch nach dem Sprung auf den fünften Tabellenplatz. Das Abstiegsgespenst ist nach zwei Siegen in Folge zwar noch nicht aus der Kreisstadt vertrieben, doch nun steht die Konkurrenz erst einmal unter Zugzwang.

Mit 11:17 Zählern schob sich der VfL nicht nur am Osnabrücker SC (9:13) vorbei, sondern auch an Quitt Ankum (10:10). Das Tabellenbild ist jedoch schief: Grützmacher und Co. waren öfter im Einsatz als andere Teams und haben mehr Minuspunkte als einige Mitstreiter im Abstiegskampf.

Den 1:2-Rückstand nach den Eingangsdoppeln wandelten die Hausherren gegen Osnabrück, das auf seine Nummer eins Florian Remark verzichten musste, nach einer homogenen Mannschaftsleistung in der ersten Einzelrunde in eine 5:4-Führung um. Nach einer Punkteteilung im oberen Paarkreuz stellte das mittlere Paar die Weichen auf Sieg. Sowohl Helmut Rang als auch Kai Beecken behielten die Oberhand und erhöhten auf 8:5. Dabei zeigte vor allem Rang bei seinem dramatischen Erfolg gegen Thomas Fenske starke Nerven, als er im fünften Satz beim Stand von 7:10 drei Matchbälle nervenstark und auch auch mit der notwendigen Fortune (ein Kantenball) abwehrte, um dann in der Verlängerung mit zwei weiteren Punkten selbst den Sieg einzutüten. Beecken steigerte sich nach verlorenem ersten Satz gegen Materialspieler Paul Willenbring und gewann 3:1. Nach Carsten Scherfs Niederlage war es Frank Schröder, der mit seinem Viersatzerfolg gegen Pascal Beckmann das 9:6 perfekt machte. Schröders Sieg war umso wichtiger, da am Paralleltisch die Wildeshauser das Abschlussdoppel bereits verloren hatten.

Die Freude im VfL-Lager über den fünften Saisonerfolg war am Ende groß. „Kai Beecken hat sensationell beide Einzel gewonnen. Er hat sich vorher im Doppel vermutlich einen Muskelfaserriss zugezogen und konnte kaum laufen“, erklärte Rüdebusch. Matchwinner war Frank Schröder, der beim Stand von 8:6 kühlen Kopf bewahrte und im letzten Einzel Pascal Beckmann nach verlorenem ersten Satz noch mit 13:11, 11:4 und 11:7 in Schach hielt.

„Ich denke, dass wir 14 oder 15 Punkte benötigen, um den Klassenerhalt sicher zu haben. An diesem Wochenende spielen einige Mannschaften aus dem Tabellenkeller gegeneinander. Danach sind wir schlauer“, blickt Rüdebusch gespannt auf die anderen Duelle. Er selbst kann nun mit seinem VfL Wildeshausen der nächsten Partie gegen Ankum am 3. März etwas entspannter entgegenfiebern.

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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