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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL verteilt erneut Geschenke

08.01.2020

Wildeshausen Nach einem Unentschieden stellen sich viele Clubs häufig die Frage, ob es ein verschenkter Sieg oder ein schmeichelhaftes Remis war. Im Fall des Kreisderbys in der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd der Herren zwischen dem VfL Wildeshausen und dem TV Hude III war am Sonntag die Antwort aus Sicht beider Teams schnell gefunden: Die Wildeshauser ließen sich in dem wichtigen Abstiegsduell nach einem 8:4-Vorsprung die Butter noch vom Brot nehmen – der Frustfaktor über den in diesem Fall verlorenen Punkt war entsprechend groß. Hude freute sich dagegen über den glücklichen Auswärtszähler.

„Wieder einmal haben wir einen hohen Vorsprung nicht über die Ziellinie bringen können. Dabei hatten wir uns eigentlich fest vorgenommen, dass die Zeit der Geschenke nach Weihnachten vorbei ist“, beklagte VfL-Kapitän Martin Hakemann ernüchtert die magere Ernte und fügte hinzu: „Das war bereits das vierte Spiel in dieser Saison, in dem wir einen Punkt liegen gelassen haben. Mit acht statt vier Punkten wären wir nicht auf einem Abstiegsplatz.“ So aber findet sich seine Truppe mit 4:16-Zählern an vorletzter Stelle der Tabelle wieder.

Da beim TV Hude mit Julian Meißner die Nummer eins nicht dabei war, witterte der Außenseiter Morgenluft. Zwar lagen die Hausherren im „Eisschrank“ der Realschulsporthalle – aufgrund der Schulferien war die Heizung noch aus – nach den Doppeln mit 1:2 im Hintertreffen, aber sie steigerten sich in den Einzeln und kauften dem Tabellensechsten hier zunächst den Schneid ab. In der ersten Solorunde verließ der VfL immerhin vier Mal als Sieger den Tisch und erkämpfte sich einen 5:4-Vorsprung.

Klare Vorteile hatten die Kreisstädter im oberen Paarkreuz, in dem die sehr stark aufspielenden Guido Grützmacher sowie Helmut Rang gegen Julian Ewert und Cedric Meißner trotz aller Umstände sofort auf Betriebstemperatur waren und alle vier möglichen Einzelsiege einfuhren. Grützmacher und Rang erhöhten folglich auf 7:4 für die Gastgeber, und auch Carsten Scherf ließ sich gegen Tom Piper nicht lange bitten – 8:4.

Bis zum endgültigen Jubelschrei beim VfL-Anhang musste nur noch ein einziger Sieg her. Doch der Wunsch wurde nicht erfüllt, vielmehr startete der TVH eine starke Aufholjagd, die mit einem Unentschieden belohnt wurde. Frank Schumacher, Andreas Lehmkuhl, Mathis Zurhake sowie das Schlussdoppel Ewert/Piper schafften mit dem Viererpack doch noch das 8:8 für Hude. Beim TVH wahrten Schumacher, der im mittleren Paarkreuz sowohl gegen Carsten Scherf als auch Frank Schröder ohne Satzverlust blieb, und Zurhake eine weiße Weste. Zurhake behielt im letzten Einzel des Tages in einer Nervenschlacht gegen Hakemann die Oberhand: Im fünften Satz führte Hakemann schon mit 7:2, wurde vom TVH-Neuzugang allerdings kurz vor dem Ziel noch ausgebremst. Hudes Nummer sechs verwandelte schließlich den Matchball zum 11:9. Grützmacher und Helmut Rang ging im abschließenden Doppel die Puste aus, das VfL-Topduo unterlag mit 9:11, 13:11, 9:11 und 2:11. Wie ausgeglichen es zuging, zeigt ein Blick aufs Ballverhältnis von 521:517 für Wildeshausen.

„Wir schließen mit dem Punkt immerhin zum Drittletzten Quitt Ankum auf und haben es selbst in der Hand, den Relegationsplatz zu erreichen“, sagte Hakemann, der nach mehr als zehn Jahren wieder ein Einzel gegen seinen früheren Vereinskollegen Andreas Lehmkuhl gewann. Auf der anderen Seite freute sich Hudes Julian Ewert über den gefühlten Sieg: „Insgesamt war es für uns ein Segen, dass wir drei der vier Doppel für uns entscheiden konnten. Im Abschlussdoppel wurden wir mit zunehmenden Spieldauer immer besser – da passte zwischen Tom und mir einfach alles.“

Für die Huder geht es bereits an diesem Sonntag, 12. Januar (13 Uhr), mit dem Heimspiel gegen Ankum weiter. Wildeshausen ist erst am 25. Januar gegen Vorwärts Nordhorn wieder gefordert.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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