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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Zum Zuschauen verdammt

28.08.2019

Wildeshausen Das Bezirkspokalduell beim SV Brake hätte für Steven Müller-Rautenberg eigentlich die erste Partie im Fußballtrikot des VfL Wildeshausen werden sollen. Dass der Neuzugang von Atlas Delmenhorst schon am Samstag in der Landesliga zum Einsatz kam, war so nicht geplant. „Das lag nur daran, dass Atlas und der VfL sich so schnell einig geworden sind“, sagt Müller-Rautenberg.

Doch nun wird es nichts mit einem Einsatz an diesem Mittwochabend (19.30 Uhr). Der 26-Jährige ist zum Zuschauen verdammt – und das sechs bis acht Wochen lang. „Mehr Pech kann man eigentlich nicht haben. Ich habe nur 43 Minuten spielen können und falle jetzt direkt lange aus“, berichtet Müller-Rautenberg. In der Landesliga-Partie gegen Mitaufsteiger SV Union Lohne musste er nach einem Foul kurz vor der Halbzeitpause ausgewechselt werden – mit Verdacht auf eine Bänderverletzung. Und der Verdacht hat sich bestätigt: Außenbandriss. „Das ist jetzt das dritte Mal innerhalb eines Jahres, dass die Außenbänder im rechten Knöchel gerissen sind. Und jedes Mal war ein Foulspiel die Ursache“, sagt Müller-Rautenberg. Entsprechend vorsichtig müsse er nun sein und auf jeden Fall sechs Wochen pausieren. „Dann will sich der Arzt den Knöchel noch einmal anschauen. Je nachdem, wie der Heilungsprozess bis dahin verlaufen ist, könnte ich sogar noch länger ausfallen.“

Seine Mannschaft will der 26-Jährige dennoch unterstützen. „Ich bin ja erst seit Kurzem beim Team. Umso wichtiger ist es, dass ich weiter dazugehöre – auch wenn ich nicht spielen kann“, erzählt der Neuzugang und ergänzt: „Deswegen habe ich auch gar nicht überlegen müssen, ob ich mit nach Brake fahre. Das lasse ich mir nicht nehmen.“

Über die Unterstützung werden sich die Teamkollegen bestimmt freuen, schließlich geht es um den Einzug ins Pokalachtelfinale. „Brake ist zwar holprig in die Bezirksliga-Saison gestartet, war aber zuletzt gut drauf. In zwei Spielen haben sie zehn Tore geschossen“, warnt VfL-Trainer Marcel Bragula davor, den aus der Landesliga abgestiegenen Gegner zu unterschätzen. Dazu käme der Kunstrasenplatz, an den man sich gewöhnen müsste. „Aber wir werden in die Vollen gehen und haben Bock auf den Pokalwettbewerb“, kündigt der Coach an.

Für den VfL ist das Spiel der Auftakt für eine anstrengende Restwoche. Bereits am Freitag steht das nächste Spiel in der Landesliga an. Dann muss die Bragula-Elf beim BV Cloppenburg ran. „Deswegen wollten wir das Pokalspiel eigentlich verlegen, allerdings hat Brake nicht zugestimmt. Nun müssen wir eben die ganze Woche im Blick haben und die Breite des Kaders für eine optimale Belastungssteuerung nutzen“, gibt sich Wildeshausens Trainer trotz der unglücklichen Umstände zuversichtlich.

Gloria Balthazaar Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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