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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

„Der Zug nach oben ist jetzt abgefahren“

18.02.2019

Wildeshausen „Der Zug nach oben ist jetzt wohl abgefahren.“ So kommentierte Frank Gravel, Spielertrainer des Volleyball-Oberligisten VfL Wildeshausen, am Sonntagmittag den letzten Heimspieltag seiner Mannschaft in dieser Saison. Zwar gewannen die Wildeshauser in der Sporthalle der Realschule ihre erste Partie gegen den TV Bremen-Walle sicher in drei Sätzen, verloren anschließend aber ebenso glatt mit 0:3 gegen den TuS Bersenbrück. In der Tabelle belegt der VfL nach 14 von 16 Spielen mit 25 Punkten Rang fünf. Da die davor platzierten Teams alle eine Partie weniger absolviert haben, glaubt Gravel nicht mehr daran, dass sein VfL noch in den Aufstiegskampf eingreift.

VfL Wildeshausen - TV Bremen-Walle 1875 3:0 (25:20, 25:10, 28:26). Mit einem Minikader mussten die Kreisstädter beim Heimauftritt zurechtkommen, da mit Linh Nguyen, Frederik Bartelt und Leon Gravel drei Akteure ausfielen. Dennoch lösten sie die erste Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten erfolgreich. Nachdem der VfL zuvor zwei Mal in Folge verloren hatte, war dieser Sieg auch „wichtig für die Stimmung“, hielt VfL-Spieler Marco Backhus fest. Nach einem anfänglichen 0:4-Rückstand holte sich Wildeshausen schnell die Führung und baute diese über 9:7 und 18:13 aus. Noch deutlicher verlief der zweite Durchgang, hier zog Wildeshausen direkt auf 7:0 weg und hatte keine Probleme mit dem Gegner. Vor allem Paul Schütte punktete immer wieder über den Außenangriff.

Erst im dritten Satz kehrte bei den Wildeshausern der Schlendrian ein. „Da haben wir es vor allem in der Schlussphase unnötig spannend gemacht“, meinte Spielertrainer Gravel. Am Ende riss sich sein Team aber zusammen und machte in der Verlängerung alles klar.

VfL Wildeshausen - TuS Bersenbrück 0:3 (26:28, 20:25, 19:25). Um ganz oben noch einmal anzugreifen, hätten die Wildeshauser auch das folgende Spiel gegen den Tabellenvierten gewinnen müssen. Und die Chancen dazu waren durchaus gegeben, auch wenn das Ergebnis am Ende nicht danach aussah. Gerade im ersten Satz spielten die Hausherren stark auf, kämpften um jeden Ball und gingen dank vieler gelungener Aktionen mit 9:4 in Führung. Dann aber zeigten sich die ersten Schwächen, und die Gäste drehten die Partie zum 12:13. Doch Wildeshausen hielt dagegen, holte sich die Führung zurück und erarbeitete sich beim Stand von 24:21 drei Satzbälle. Doch alle drei sowie zwei weitere Chancen in der Verlängerung blieben ungenutzt. Stattdessen führte ein technischer Fehler am Netz zum 26:27, und die Gäste nutzten ihrerseits den ersten Satzball zum 28:26. „Dass wir da den Sack nicht zugemacht haben, war der Knackpunkt“, analysierte Frank Gravel.

Zwar gelang es dem VfL auch im zweiten Satz noch einmal, eine 11:7-Führung herauszuspielen, doch danach häuften sich die leichten Fehler und Unstimmigkeiten. Bereits zur Satzmitte lag Bersenbrück wieder vorne und behauptete bis zum Schluss eine knappe Führung. Auch aufgrund der nachlassenden Kräfte gelang es dem VfL im dritten Satz nicht mehr, das Ruder herumzureißen.

VfL: Frank Gravel, Torben Dannemann, Maik Backhus, Paul Schütte, Marco Backhus, Helge, Mildes, Fabian Muhle

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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