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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Unverhofft zur Meisterschaft

26.02.2018

Wildeshausen Eine Nachricht in ihrer WhatsApp-Gruppe löste am Samstagabend großen Jubel aus: Völlig überraschend haben die Volleyballer des VfL Wildeshausen vorzeitig die Meisterschaft in der Männer-Verbandsliga perfekt gemacht. Möglich wurde dies zum einen durch den eigenen klaren 3:0-Auswärtssieg beim TuS Aschen-Strang (25:22, 25:10, 25:16). Zum anderen folgten aus der Sporthalle in Varel zwei weitere positive Ergebnisse für den VfL, und durch diese im Vorfeld nicht erwartete Schützenhilfe konnte in Wildeshausen spontan gefeiert werden.

„Als wir gewonnen hatten, dachten nach dem Abpfiff alle nur daran, ihre Hausaufgaben erledigt zu haben“, berichtete VfL-Spielertrainer Frank Gravel. Immerhin hatte sich der VfL damit schon einmal gefühlt eine gute Ausgangsposition für das „Endspiel“ beim Oldenburger TB II verschafft. „Als alle bereits wieder zu Hause waren, brach plötzlich Jubel in unserer WhatsApp-Gruppe aus, als die Ergebnisse aus Varel eingestellt wurden“, sagte Gravel. Denn dort hatte der bisherige Tabellenletzte und als Absteiger feststehende Vareler TB – wie noch vor zwei Wochen beim Gastspiel in Wildeshausen versprochen – der TG Wiesmoor und dem Oldenburger TB II ein Bein gestellt. Mit dem 3:2-Sieg gegen Wiesmoor und der Niederlage in fünf Sätzen gegen Oldenburg machten die Friesländer den VfL vorzeitig zum Meister. Wiesmoor kann bei vier Zählern Rückstand und einem noch ausstehenden Spiel nicht mehr an den Wildeshausern vorbeiziehen. Die OTB-Reserve hat zwar noch drei Partien vor sich und könnte mit drei Siegen zumindest nach Punkten zum Tabellenführer gleichziehen – doch spräche dann die Anzahl der mehr gewonnenen Saisonspiele immer noch für Wildeshausen. Gravel: „Wir sind wirklich plötzlich Meister!“

Damit hat die Erfolgsgeschichte der VfL-Volleyballer ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Für die Mannschaft ist es der fünfte Aufstieg in sechs Jahren. „Vor sechs Jahren spielte das Team noch in der Kreisliga, in der neuen Saison dürfen wir dann das Abenteuer Oberliga in Angriff nehmen“, sagte Gravel.

Die Wildeshauser mussten gegen Aschen-Strang auf ihren Mittelblocker Marco Backhus sowie Libero Christoph Albers verzichten. Dafür wechselte Maik Backhus auf die Mitelblockposition. „Dieses hatten wir zwar im Training einstudiert, es brauchte aber auch im ersten Satz eine lange Anlaufzeit“, berichtete Gravel. Zunächst bekam der VfL den starken gegnerischen Diagonalspieler nicht in den Griff und lief ständig einem Rückstand hinterher, beim 19:22 drohte der Satzverlust.

Doch dann ging ein Ruck durch die Mannschaft. Linh Nguyen verwandelte den nächsten Angriff und sorgte anschließend mit guten Aufschlägen dafür, dass Aschen-Strang hohes Risiko im Angriff gehen musste und einige Bälle ins Aus setzte. Der knappe Satzgewinn gab dem VfL Sicherheit. Im zweiten Satz waren Maik Backhus und Frederik Bartelt über die Mitte immer wieder erfolgreich, so dass die Wildeshauser schnell auf 12:5 davonzogen. Der Rest war Formsache. Im dritten Satz wehrte sich Aschen noch einmal energisch und blieb bis zum 16:17 dran. Dann sorgte Frederik Bartelt mit einer Aufschlagserie für die letzten Punkte bis zum 25:16.

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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