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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL scheitert in Pokal knapp

05.12.2017

Wildeshausen Viel hat nicht gefehlt, und die Volleyballer des VfL Wildeshausen hätten am Sonntagnachmittag ein perfektes Wochenende gekrönt. Nach einem klaren 3:0-Erfolg im Verbandsliga-Punktspiel beim Vareler TB am Samstag traten die Wildeshauser keine 24 Stunden später zur Endrunde des Verbandspokals an, wo sie knapp am Titel vorbeischrammten.

Zunächst stand die Pflichtaufgabe in der Liga an, die Wildeshausen im Friesland souverän in drei Sätzen löste (25:20, 25:18, 25:17). Die Gäste profitierten ein wenig davon, dass sich ein gegnerischer Akteur im ersten Spiel des Tages verletzt hatte. Somit fehlten den Varelern die Alternativen, um den VfL dauerhaft unter Druck zu setzen. Ausgeglichen verlief nur der erste Satz, als sich die Gäste erst beim Stand von 12:12 absetzen und auf 22:16 davonziehen konnten. Im zweiten Abschnitt gelang dem Favoriten schnell eine 10:5-Führung. Zwar kamen die Friesländer noch einmal auf 12:13 heran, doch danach war Wildeshausen wieder hellwach. Die 2:0-Satzführung gab schließlich zusätzlich Sicherheit für den dritten Durchgang, den der VfL ebenfalls ungefährdet gewann. Mit diesem Sieg bleiben die Wildeshauser mittendrin im Dreikampf um die Tabellenspitze.

Nach kurzer Regeneration ging es für die VfL-Volleyballer einen Tag später nach Laatzen zur Endrunde des Verbandspokals. Gegner im Halbfinale war der MTV 48 Hildesheim II, den die Schützlinge von Spielertrainer Frank Gravel nach großem Kampf mit 2:1 in die Knie zwangen (25:23, 24:26, 17:15). Gegen den Landesligisten, der einige ehemalige Regionalligaspieler in seinen Reihen hatte, taten sich die Wildeshauser lange schwer. Beim Stand von 24:23 hielten aber die Nerven, und so ging der VfL mit der Führung im Rücken und viel Selbstvertrauen in den zweiten Satz. Dort führte die Gravel-Crew bereits deutlich mit zehn Punkten Vorsprung. Als aber zur Satzmitte vier Aufschlagfehler in Serie produziert wurden, kam Hildesheim heran – und damit endgültig ins Spiel. Nach einem offenen Schlagabtausch gelang dem MTV der Ausgleich.

Im entscheidenden Tiebreak wechselte die Führung ständig hin und her. Zum Satzende konnte sich Hildesheim kurz absetzen und holte sich beim 14:12 die ersten beiden Matchbälle, als ein Angriff von Frederik Bartelt im Aus landete. Das machte der Wildeshauser danach aber direkt wieder mit einem Angriffspunkt und einem Blockpunkt zum Ausgleich gut. Auch den dritten Matchball holte sich Hildesheim. Doch erneut wehrte der VfL ab, um anschließend den ersten eigenen Matchball zu verwandeln.

Auch das Finale gegen den VfL Grasdorf war nichts für schwache Nerven – nur, dass die Wildeshauser in dieser Partie zweimal unglücklich in der Verlängerung den Kürzeren zogen (25:27, 24:26). Im ersten Satz kämpfte sich der VfL nach einem Sieben-Punkte-Rückstand heran und schaffte beim 23:23 den Ausgleich. Beim Stand von 25:24 war der Satzgewinn greifbar, doch Frederik Bartelt hatte Pech mit einem Angriff auf die Netzkante. Grasdorf machte danach auch die nächsten beiden Punkte und holte sich damit den ersten Durchgang.

Ähnlich spannend ging es im zweiten Abschnitt weiter. Wildeshausen wehrte erst einen Matchball ab, doch Grasdorf konterte zum 24:25. Im folgenden Ballwechsel ahndete der Schiedsrichter – zum wiederholten Mal in diesem Satz – einen technischen Fehler der Wildeshauser, und das Spiel war verloren. „Das war schon etwas kleinlich“, empfand Gravel die Entscheidung des Referees.

Für den VfL kamen am Wochenende zum Einsatz: Marco Backhus, Frank Gravel, Linh Nguyen, Torben Dannemann, Paul Schütte, Helge Mildes, Frederik Bartelt, Leon Gravel, Fabian Muhle, Christoph Albers, Maik Backhus.