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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Frauen setzen auf richtige Mischung – Männer starten mit Heimspielen

14.09.2019

Wildeshausen Nach einer langen Vorbereitung mit Trainingseinheiten im Sand und unter dem Hallendach geht es an diesem Wochenende endlich wieder los: Die Volleyballer starten in die Saison. Der VfL Wildeshausen mit seiner ersten Männer- (Oberliga) und Frauenmannschaft (Landesliga) ist weiterhin das sportliche Aushängeschild im Landkreis. Der Oberligist stellt sich an diesem Samstagnachmittag (15 Uhr) in der Sporthalle der Realschule mit zwei Heimspielen vor, während die VfL-Frauen am Sonntag in Nordwohlde antreten.

Männer-Oberliga

Für die Wildeshauser Männer hält der erste Spieltag gleich zwei Kracher bereit: Das Team von Spielertrainer Frank Gravel muss am Samstagnachmittag um 15 Uhr zunächst gegen den Regionalligaabsteiger Bremen 1860 ran und trifft anschließend auf den amtierenden Vizemeister TV Baden II. „Wir können sicherlich gegen beide Gegner etwas reißen und werden alles versuchen – es wird aber sehr schwer“, beschreibt Gravel die Ausgangssituation. Der VfL, Tabellenfünfter der vergangenen Saison, hat sich als primäres Ziel für seine zweite Spielzeit in der Oberliga wieder den Klassenerhalt gesetzt. Dafür müssen die Wildeshauser am Ende mindestens drei Teams hinter sich lassen. „Das wird in diesem Jahr deutlich schwerer als in der ersten Saison“, glaubt Gravel und hofft auf einen erfolgreichen Start mit vielen Punkten aus den ersten Spielen.

Das Team von Bremen 1860 trafen die VfL-Volleyballer bereits am vergangenen Wochenende beim Turnier in Oldenburg. Die Auftritte des Gegners seien allerdings kein Maßstab für den tatsächlichen Leistungsstand gewesen. „Man muss abwarten, inwieweit sich die Bremer nach ihrem Abstieg schon gefunden haben“, sagt Gravel. Ein deutlicheres Bild bekam sein Team hingegen vom TV Baden II. Gegen das Team aus dem Landkreis Verden verlor Wildeshausen im Pokalwettbewerb mit 14:16 im Tiebreak.

Aus dem kleinen VfL-Kader fallen mit Marco Backhus und Helge Mildes zwei Spieler aus. Torben Dannemann (Schulter) und Fabian Muhle (Knie) sind noch angeschlagen.

Frauen-Verbandsliga

Einen größeren Umbruch gab es im Team der Wildeshauserinnen während der Sommerpause. „Wir hatten viel Aufbauarbeit zu leisten“, schmunzelt Trainer Gunther Wieking. Mit Franziska Lehmann (BTS Neustadt), Viola Ruberg (VG Delmenhorst) und Maike Meiners (private Gründe) stehen drei Leistungsträgerinnen nicht mehr zur Verfügung. Um diese Abgänge aufzufangen, bedienten sich die VfL-Frauen ausnahmslos in den eigenen Reihen und zogen junge, ehrgeizige Spielerinnen aus der dritten Mannschaft hoch. „Inwieweit sie das Loch auffangen können, bleibt abzuwarten. Während der Vorbereitung haben sie aber einen guten Eindruck gemacht“, übt Wieking keinen Druck aus, sondern sagt optimistisch: „Wenn halbwegs alle dabei sind, haben wir eine gute Truppe. Es ist eine bunte Mischung – die Stimmung passt und das Training macht Spaß.“

Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga stehen die Wildeshauserinnen also eine Etage tiefer vor einem Neuanfang. „Die Jüngeren müssen jetzt ran“, verdeutlich Wieking, der einen Mittelfeldplatz als realistisches Saisonziel sieht. „Wir mussten einen klaren Schnitt machen, sonst hätten wir wahrscheinlich gar nicht mehr gespielt. Jetzt ist es spannend, die jungen Talente um die erfahrenen Spielerinnen im Team einzubauen.“

Auf dem Papier hat der Wildeshauser Trainer mit den „jungen Wilden“ (Zornitsa Kostadinova, Lea Gebken, Florentina Schweinefuß, Lea Vosteen, Emily Wedemann) sowie den etablierten Spielerinnen (Ina Diephaus, Sina Meyer, Angela Bleyle, Monika Blömer, Klara Schütte, Katrin Schröder, Andrea Kruse, Antje Stahl, Roxy Hillmann, Barbara Ptock, Lea Schwuchow) ein recht großes 16-er Aufgebot beisammen. Jedoch ist Wieking darauf vorbereitet, immer wieder Absagen verkraften zu müssen. Das beginnt bereits an diesem Sonntag (11 Uhr) beim Auftaktspiel gegen Aufsteiger SV Dimhausen in Nordwohlde, wo nur die Hälfte des Kaders zur Verfügung steht. Trotzdem wolle man alles geben, um erfolgreich in die neue Saison zu starten.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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