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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL gibt richtige Antwort – 2:1 gegen Steinfeld

09.09.2019

Wildeshausen Nach zwei Niederlagen in der Woche zuvor haben die Fußballer des VfL Wildeshausen die richtige Antwort gegeben: Im Heimspiel gegen den Mitaufsteiger SV Falke Steinfeld landete Wildeshausen am Sonntagnachmittag mit 2:1 (0:0) den dritten Saisonsieg – und dieser war hochverdient, auch wenn der entscheidende Treffer durch Robin Ramke erst in der Nachspielzeit fiel.

„Es ist natürlich geil, wenn du ein Spiel so gewinnst – und dann vor dieser Kulisse“, sagte VfL-Trainer Marcel Bragula. Wie groß seine Erleichterung war, zeigte sich direkt nach dem Abpfiff des souverän leitenden Referees Maximilian Nie-Hoegen (Lingen), als Bragula mehrmals vehement die Fäuste ballte. Die rund 450 Zuschauer spendeten, sofern sie mit dem VfL sympathisierten, viel Applaus. Dazu gab es reichlich musikalischen „Beifall“ von der Tribüne durch die Spielmannszugmitglieder Frank Spenner (Querflöte) und Helmut Wulf (Trommel).

Vor allem in der ersten Halbzeit lieferten die Wildeshauser eine mehr als überzeugende Leistung ab, die Bragula hinterher sogar als „fantastisch“ bezeichnete. Im 4:2:3:1-System standen die Platzherren sehr gut und ließen nicht eine gegnerische Torchance zu. Mehrmals tappte Steinfeld in die Abseitsfalle, zudem machten die VfL-Außenverteidiger Lukas Schneider und Alexander Dreher ein Bombenspiel gegen Paul Kosenkow und Halil Ablak.

Selbst kamen die Platzherren mehrmals sehr gefährlich vor das Tor der Steinfelder, konnten dort den Ball aber nicht unterbringen. „Wir haben es vor der Pause versäumt, uns zu belohnen“, resümierte Bragula. Möglichkeiten gab es zuhauf, doch Michael Eberle (6., 22. und 41. Minute), Elias Schröder (10.), Thorben Schütte per Fallrückzieher (11.) und Maximilian Seidel (34.) zielten entweder nicht genau genug oder scheiterten am starken Steinfelder Keeper Constantin Niederding. Fast hätte der Falke-Fänger zwischendurch aber auch das Nachsehen gehabt: Bei einem 20-Meter-Schuss von Schröder hatten die VfL-Fans den Jubelschrei schon auf den Lippen, doch der Ball krachte an den Pfosten (24.).

„In der ersten Halbzeit waren wir leider zu ängstlich und unsicher, was vielleicht auch daran lag, dass bei uns mit Christian Bußmann vorne ein wichtiger Mann gefehlt hat“, meinte Gäste-Trainer Artur Zimmermann. Auch in Halbzeit zwei änderte sich zunächst an der Überlegenheit der Wildeshauser nichts. Das überfällige 1:0 fiel prompt, als Feldhus in der 49. Minute einen Strafstoß verwandelte. Eberle war zuvor von Marcel Philippi gefoult worden.

Danach ergaben sich noch weitere gute Szenen, in denen der VfL das Ergebnis hätte ausbauen können. Ein 16-Meter-Volleyschuss von Jan Lehmkuhl strich ebenso knapp am Tor vorbei (60.) wie ein Flugkopfball von Seidel (63.). Wäre es übrigens beim 1:0 bis zum Schluss geblieben, hätte sich die Geschichte des letzten Vergleichs zwischen Wildeshausen und Steinfeld wiederholt, als der VfL Mitte der 90er Jahre – ebenfalls durch ein Elfmetertor, verwandelt von Helge Cordes – 1:0 gewonnen hatte.

Doch am Sonntag passierte noch einiges. Aus dem Nichts fiel zunächst der Ausgleich, als Ablak nach einem schnell ausgeführten Freistoß die Kugel unter die Latte ins Tor drosch (89.). „Am Ende war es eine Einstellungs- und Willensfrage, wobei der Siegtreffer nicht erzwungen, sondern schön herausgespielt war“, lobte Bragula. Nach einem Ballgewinn von Alexander Kupka landete die Kugel bei Ramke, der den Keeper erst verlud, dann umkurvte und den Ball zum 2:1 einschob.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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