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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

VfL lässt Gegner im Regen stehen

23.10.2017

Wildeshausen Klitschnass und mit hängenden Köpfen schlichen die geschlagenen Spieler des TuS Obenstrohe vom Platz. Zehn Minuten heftige Regenschauer und 90 Minuten umkämpfter Bezirksliga-Fußball hatten gereicht, um den Gästen aus Varel die Stimmung zu vermiesen. Heiter Sonnenschein herrschte dagegen bei der Heimmannschaft vom VfL Wildeshausen, die am Sonntag mit einem 3:2 (2:1)-Erfolg drei Zähler einstrich und ihre Tabellenführung verteidigte. „Der Treffer zum 3:2 war vielleicht etwas glücklich. Wir sind aber froh über die drei Punkte gegen ein starken Gegner“, sagte VfL-Trainer Marcel Bragula.

Das erste Mal brandete in der 18. Minute unter den etwa 150 Zuschauern im Krandelstadion Jubel auf. Wildeshausens Stürmer Rene Tramitzke hatte den Ball im Anschluss an eine Ecke ins Tor geköpft, doch Schiedsrichter Xaver Scheibel verweigerte dem Treffer die Anerkennung, weil er meinte, ein Foulspiel an Obenstrohes Torwart Tim Stahl erkannt zu haben. Nur fünf Minuten später kamen die Gastgeber zum verdienten Führungstreffer. Maximilian Seidel war nach einem langen Ball entwischt und konnte von Stahl nur mit einem Foul am Einschießen gehindert werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Thorben Schütte (23.) in souveräner Manier.

Wildeshausen hatten nun endgültig die Kontrolle über die Partie erlangt und spielte weiter gute Gelegenheiten heraus. Eine davon nutzte Tramitzke (34.) zum 2:0. Der Angreifer bekam den Ball im Strafraum zugespielt, drehte sich geschickt um seinen Gegenspieler herum und traf aus kurzer Distanz ins Tor. Der Anschluss fiel dann ziemlich unglücklich. Ole Lehmkuhl, etatmäßig linker Offensiver, war von Bragula aufgrund einiger Ausfälle als Linksverteidiger aufgeboten worden. Mit einem schlecht getimten Einwurf brachte er Thorben Schütte so in Bedrängnis, dass dieser den Ball verlor. Obernstrohe schaltete schnell um – und plötzlich lag der Ball im Netz. Pascal Beyer (43.) hatte zum 2:1 getroffen.

Nach der Halbzeitpause war es wieder Lehmkuhl, der nach einem schnellen Abwurf den Zweikampf verlor und seinen Gegenspieler mit einem Rempler im Strafraum zu Fall brachte. Gerrit Kersting (60.) machte vom Punkt aus das 2:2. „Darüber werden wir reden müssen. Auch wenn es nicht seine eigentliche Position ist, kann ich ihm solche individuellen Fehler nicht zugestehen“, kritisierte Bragula.

Die vorher bestimmt auftretenden Wildeshauser wirkten plötzlich nervös. Obenstrohe witterte Morgenluft und hatte in der 50. Minute eine hochprozentige Chance, die ein VfL-Mann gerade noch von der Linie kratzte. Danach war es ein eklatanter Abwehrpatzer, der den Hausherren die erneute Führung erlaubte. Ein Obenstroher Verteidiger ließ einen weiten Ball passieren, der kurz zuvor eingewechselte Michael Eberle (71.) stand bereit und musste nur einschießen. Als in der 80. Minute der Platzregen einsetzte, spielte nur Wildeshausen und hätte nach Kontern noch dreimal gegen das begossene TuS-Team treffen können.

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