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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Wildnis weckt 18 kleine Tiger

02.08.2012

HORSTEDT Durch den Wald schleichen, einen Fluss überqueren, Bogen schießen und Feuer machen: 18 Kinder aus der Gemeinde Ganderkesee konnten am Montag in der Wildnisschule Wildeshausen in Horstedt den „Tiger in sich entdecken“. So drückte es jedenfalls Wildnispädagogin Tana David aus: „Viele Kinder sind es nicht gewohnt, draußen und im Wald zu sein. Deswegen machen wir hier Tigertraining.“

Seile selbst gespannt

Die Kinder, allesamt Teilnehmer des Ferienpasses der Gemeinde, sollten sich Dinge trauen, die sie sonst nicht gemacht hätten. „Wir geben den Impuls und lassen die Kinder dann machen", so die Wildnispädagogin. Für die meisten bedeutete die Flussüberquerung, die an der Delme anstand, indes nicht viel Überwindung. Mit Begeisterung balancierten die Kinder auf Seilen über das Wasser oder nutzten einen Baumstamm im Wasser, um ans andere Ufer zu gelangen.

Gelegentliche Abstürze machten bei bestem Sommerwetter nicht viel aus, denn die Kinder planschten sowieso die ganze Zeit im kühlen Wasser der Delme. Die Seile, eines für die Füße und eines für die Hände, hatten die Kinder vorher zusammen mit Tana David und Jutta Kessen, die sich gerade in Horstedt zur Wildnispädagogin fortbilden lässt, gespannt.

„Das Baden und Klettern am Wasser ist das Beste am ganzen Tag“, freute sich Rike Wefer. Angst vor dem Balanceakt über dem Fluss hatte sie nicht. „Ich habe das hier schon mal auf einem Kindergeburtstag vor einer Woche gemacht.“ Beim Überqueren gab es unterschiedliche Schwierigkeitsstufen: alleine auf dem Seil, sich zu zweit begegnen oder mit verbundenen Augen.

Doch nicht nur das Baden und Klettern in und über der Delme machte den Kindern Spaß. „Richtig gut war das Anschleichspiel im Wald“, meinte Tom Borchers, der vor dem Seil anfangs etwas Angst hatte, dann jedoch immer wieder übersetzte.

Dichtes Programm

Auch Tana David mag das Bewegungsspiel, mit dem die Kinder den Tag begannen: „Die Kinder können beim Anschleichen richtig tief in den Wald eintauchen. Sie sind dann so vertieft, dass sie keine Angst haben.“ Doch auch großen Entdeckern würde das Spiel Spaß machen. Die Wildnisschule bietet auch Weiterbildungskurse für Erwachsene an.

Im Anschluss an die Flussüberquerung ging es zurück zur Wildnisschule. Dort wurde Feuer gemacht und Stockbrot gebacken. Insgesamt sechs Stunden Zeit hatten die Kinder, die Wildnis zu entdecken. Langeweile kam nie auf. Tana David: „Wir haben ein ziemlich dichtes Programm. Ziel ist es vor allem, die Neugierde der Kinder zu entfachen.“ Bei so vielen spannenden Erlebnissen ging der Tag viel zu schnell vorüber für die 18 kleinen Tiger.

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