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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Wildeshausen gelingt Reifeprüfung

21.08.2017

Wilhelmshaven Wildeshausens Trainer Marcel Bragula hatte am Sonntag gleich zwei Gründe zum Feiern: Zum einen seinen Geburtstag und zum anderen den zweiten Sieg seiner Bezirksliga-Fußballer. Der VfL gewann am Sonntag mit 3:0 (1:0) bei WSC Frisia Wilhelmshaven.

Zwei Spiele, zwei Triumphe, eine 9:0-Torbilanz – und die Tabellenführung. Die neue Spielzeit beginnt für die Krandel-Kicker (fast) durchweg positiv. „Es war die Reifeprüfung für die Mannschaft“, meinte der Coach mit Blick auf die gleich sieben Ausfälle, die seine Elf zu verkraften hatte. „Die Mannschaft hat sich das nicht groß anmerken lassen“, lobte Bragula. „Es war eine Extremsituation.“ Im Grunde genommen habe er mit Jannik Wallner nur einen nominellen Ersatzspieler gehabt, sei quasi mit zwölf Mann angereist.

So habe es ein großes „Positions-Pingpong“ gegeben. Unter anderem Lukas Schneider, Philipp-Andre Finger und Kevin Kari hätten gefehlt. Also setzte der Trainer Sebastian Bröcker in der Abwehr ein. „Er hat gut gespielt“, betonte der Coach. Im zentralen Mittelfeld habe Ole Lehmkuhl auf der Sechser-Position agiert. Gerade die beiden Akteure hätten auf „fremden Positionen sehr gut gespielt“, hob Bragula das Duo hervor. „Und natürlich Rene Tramitzke.“ Nach einer Flanke aus dem Halbfeld von Lehmkuhl erzielte der Mittelstürmer aus der Drehung in der 43. Minute ein „typisches Tramitzke-Tor“, schmunzelte Bragula.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Michael Eberle auf 2:0 (64. Minute), und kurz vor dem Ende schob erneut Tramitzke nach einem Freistoß zum 3:0-Endstand ein (86.).

„Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen“, freute sich Bragula nach dem Erfolg. Mit Kampfgeist und viel taktischer Disziplin habe sein Team gewonnen. „Wir mussten sehr konservativ aus einer sicheren Abwehr heraus spielen“, erklärte der Coach. „Deswegen lag der Fokus zunächst auf der Defensive.“ Zudem galt es, die wenigen Torchancen konsequent zu nutzen.

„Der Sieg war verdient“, meinte Bragula. „Wir waren am Ende die abgezocktere Mannschaft.“ Dennoch sei der Erfolg wohl um ein Tor zu hoch ausgefallen. „Das waren keine drei Tore Unterschied“, kommentierte er die harte, aber durchweg faire Begegnung in Wilhelmshaven. Und schob hinterher: „Dass wir nur zwölf Spieler waren, das darf nicht sein“, ärgerte sich Bragula: „Das war nicht optimal.“ Über einen Akteur freute er sich dafür besonders: Da beide Torhüter fehlten, sprang Lauren Riedel kurzfristig ein. „Er zieht gerade nach Hamburg um und hat seine Kartons stehen und liegen gelassen – obwohl er nicht einmal trainiert hat“, lobte Bragula. Beim Stand von 2:0 rettete der Torwart sein Team im 1:1-Duell vor dem Anschlusstreffer.

„Mit solchen Spielen schreiben wir Geschichte“, befand der Trainer. „Damit hätte ich so vorher nicht gerechnet.“ Viel Zeit zum Feiern ließ er seiner Mannschaft aber nicht. Nach einem Bier hieß es: „Wir dürfen jetzt nicht in Euphorie verfallen, sondern bereiten uns akribisch auf das Derby gegen Stenum vor.“

Ellen Kranz Redakteurin / Regionalredaktion
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