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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Abendlauf: Wind und „Scherzbold“ getrotzt

10.06.2013
NWZonline.de NWZonline 2015-07-23T11:52:04Z 280 158

Abendlauf:
Wind und „Scherzbold“ getrotzt

Wildeshausen Marek Horand, Johannes Lübke und Thorsten Bickel heißen die Sieger beim 19. Wildeshauser Abendlauf. Bei bestem Lauf-Wetter, aber der geringsten Teilnehmerzahl seit einigen Jahren, konnten sich diese drei Sportler am Sonnabend in ihren Laufklassen durchsetzen. Allerdings litt die traditionelle Veranstaltung unter der geringen Beteiligung: Nur 106 Läufer nahmen teil.

„Es ist schon verwunderlich, dass es beim Nikolauslauf immer mehr Anmeldungen gibt als beim Abendlauf im Sommer“, zeigten sich die Organisatoren vom Lauf-Team Wildeshausen um Torsten Iverssen überrascht. „Vielleicht liegt es in diesem Jahr an den vielen Veranstaltungen in der Umgebung“, suchte Iverssen nach Erklärungen.

Über die kürzeste Distanz von zwei Kilometern setzte sich bei den Kindern Marek Horand vom TSV Großenkneten in einer Fabelzeit von 7:20 Minuten durch. Damit war er weit über eine Minute schneller als das Brüder-Paar Till (8:38 Minuten) und Michel Holtrup (8:39) aus Wilhelmshaven, das die beiden weiteren Podestplätze einnahm. Als schnellstes Mädchen ließ sich Moesha Hartung (9:11) feiern.

Die Strecke über 6,4 Kilometer gewann Johannes Lübke aus Wildeshausen mit einer Zeit von 22:46 Minuten. Der 17-Jährige erhöhte 1,5 Kilometer vor dem Ziel das Tempo und setzte sich damit entscheidend von Paul Senger (Dötlingen) vom Triathlon-Verein 1. TCO „Die Bären“ ab, der mit der Zeit von 23:16 Minuten das Ziel erreichte. Immerhin verbesserte sich der Dötlinger damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze und war am Ende zufrieden. „Die Strecke war schön zu laufen, allerdings hat es einem der Wind teilweise sehr schwer gemacht“, erklärte Senger. Auf dem dritten Platz landete Dominik Glandorf (26:31). Den achten Rang in der Gesamtwertung belegte Sabine Drews vom Harpstedter TB, die nach 32:19 Minuten die Ziellinie überquerte und schnellste Frau war.

Über die „Königsstrecke“ von 12,5 Kilometern passierte dann Kurioses: Nachdem ein „Scherzbold“ ein Schild in der Wiekau verstellt hatte, absolvierten einige Läufer sogar mehr als die angegebene Länge. Die Athleten nahmen dieses Handicap jedoch größtenteils mit Humor. Letztendlich war Thorsten Bickel vom 1. TC Oldenburg am schnellsten und verwies in 51:15 Minuten seine Kontrahenten Winfried Temming (51:39) von der TSG Hatten-Sandkrug und Hanjo Hellbusch (51:45) vom TSV Großenkneten auf die Plätze. Schnellste Frau war Swantje Backhaus mit einer Zeit von 1:03:12 Stunden

Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde, die drei Erstplatzierten durften sich jeweils über Präsente freuen.


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