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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

„Wir gehen jetzt in die Oberliga zurück“

31.03.2012

FRAGE: Herr Lingenau, die Saison geht zu Ende. Die HSG Hude/Falkenburg liegt auf dem vorletzten Platz. Wie fällt Ihr Saisonfazit aus?

LINGENAU: Der Klassenerhalt in der dritten Liga hat vor einem Jahr eine große Euphorie und Stolz ausgelöst. Dass wir in der jetzigen Spielzeit nicht ganz so erfolgreich waren, hat mehrere Gründe.

FRAGE: Welche sind das?

LINGENAU: Einerseits haben uns zwei Spielerinnen kurzfristig verlassen. Außerdem hat uns eine Verletzungsmisere erwischt. Ohne die personellen Rückschläge wäre der Klassenerhalt vielleicht möglich gewesen. Man merkt in solch einem Jahr, dass wir in allen Bereichen an die Grenzen gehen müssen, um die dritte Liga zu bewältigen.

FRAGE: Am 5. Mai endet mit dem Heimspiel gegen den TSV Owschlag die Serie. Wie geht es für die HSG danach weiter?

LINGENAU: Wir haben beschlossen, dass wir auf jeden Fall einen Schritt zurückgehen und in der Oberliga spielen – auch falls wir doch noch den Klassenerhalt schaffen sollten. Es gibt junge Talente aus der Region, die für uns in der Oberliga spielen möchten. Mit unseren bewährten Kräften wollen wir eine gute Mischung finden, um das Team auszurichten für die Zukunft.

FRAGE: Wie könnte die aussehen?

LINGENAU: Das kann mittelfristig auch wieder die dritte Liga sein. Sollte die Mannschaft wieder aufsteigen, werden wir den Spielerinnen auch ermöglichen, wieder drittklassig zu spielen. Es wird aber keine Vorgabe geben, dass wir aufsteigen müssen.

FRAGE: Werner Rohlfs wird weiter trainieren. Auf welche Kader kann er zurückgreifen?

LINGENAU: Der Großteil unseres Teams wird am Ball bleiben. Ich freue mich, dass wir unter anderem Janna Müller, Mareike Zetzmann, Frauke von Freeden sowie Desiree Görzel, Maike Gärtner und Saskia Petersen halten konnten. Und auch Simone Winkler will es nach ihrer Babypause noch einmal probieren und die jüngeren Spielerinnen an die Hand nehmen.

FRAGE: Einige Stammspielerinnen werden allerdings nicht mehr dabei sein...

LINGENAU: Das ist richtig. Anja Mühlbach möchte aufhören, und auch Hiske Jacobi legt eine Pause ein. Auch Kim Borchert wird uns verlassen.

FRAGE: Die HSG gibt es nun seit einigen Jahren. Sind die angestrebten Konzepte nach dem Zusammenschluss von TV Hude und TV Falkenburg aufgegangen?

LINGENAU: Das Projekt würde ich als positiv bezeichnen. Die hohe Liga-Zugehörigkeit der Frauen führt dazu, dass wir besonders in der weiblichen Jugend deutlich wachsen. Auch einige Talente kristallisieren sich heraus. Unser Motto „Grünes Licht für die Jugend“ geht auf. Das sehen auch unsere Förderer so.

FRAGE: Und wie sieht es bei der männlichen Jugend aus?

LINGENAU: Bei den Jungen, die den Sprung in die Landesliga noch schaffen können, gibt es Nachholbedarf. Ich befürworte nach wie vor, die Handball-Kräfte einiger Vereine der Gemeinden Ganderkesee und Hude zu bündeln. Sollten die Verbindungen wachsen, wäre Leistungssport auch im männlichen Bereich realisierbar. Es müssen nur alle an einem Strang ziehen.

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