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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Würdiger Auftritt im letzten Landesliga-Heimspiel

22.05.2017

Wildeshausen Die Saison in der Landesliga vernünftig zu Ende bringen – dieses Vorhaben ist den Fußballern des VfL Wildeshausen am Sonntagnachmittag im letzten Heimspiel der Saison schon einmal gelungen. Gegen den Tabellendritten SC Melle erkämpfte sich der als Absteiger feststehende VfL vor rund 180 Zuschauern ein 2:2 (1:2). Zum Abschluss müssen die Wildeshauser am nächsten Sonntag, 28. Mai, beim Noch-Spitzenreiter Atlas Delmenhorst ran.

„Das ist noch einmal ein Highlight, das wir mitnehmen“, meinte VfL-Trainer Marcel Bragula nach dem Melle-Spiel. Die zurückliegenden 90 Minuten wollte er in zwei Teilen bewertet wissen: eine gute zweite und eine nicht ganz so gute erste Halbzeit. „Da wurden unsere Probleme noch einmal deutlich“, meinte Bragula zum ersten Abschnitt. Den hatte seine Elf eigentlich recht engagiert begonnen. Ein „kollektiver Tiefschlaf“ hätte dann aber den ersten Gegentreffer eingeleitet. Torhüter Lauren Riedel, der für den privat verhinderten Sebastian Pundsack zwischen den Pfosten stand und insgesamt eine überzeugende Vorstellung mit vielen guten Paraden ablieferte, konnte sich gegen Yakup Akbayram nur mit einem Foul helfen. Die Folge: Gelb gegen den Keeper und das 0:1 durch Ali Ahmet, der sicher vom Elfmeterpunkt verwandelte (21. Minute). Nach etwas mehr als einer halben Stunde erhöhte Akbayram mit einem platzierten Linksschuss auf 0:2 (33.).

Zwei weitere Foulelfmeter folgten dann binnen 100 Sekunden: Erst zeigte Schiedsrichter Muhammed Yasin nach einem Zweikampf zwischen Wildeshausens Maximilian Seidel und Jannik Reineke auf den Punkt – der zukünftige Meller Jan Lehmkuhl, der sein letztes Spiel im VfL-Trikot als Kapitän bestritt, knallte die Kugel eiskalt unter die Latte ins Tor zum 1:2 (39.). Praktisch im Gegenzug gab es bereits den nächsten Strafstoß, wieder hatte Riedel gefoult. Doch diesmal trat Christian Mäscher an und scheiterte am 19-jährigen Keeper.

Ausgeglichen verlief dann die zweite Halbzeit. „Es gab auf beiden Seiten gute Szenen“, fand Bragula. So hätte der VfL schon früher zum Ausgleich kommen können, wenn Ole Lehmkuhl (67.) und Kevin Kari (77.) etwas genauer gezielt hätten. Für das 2:2 sorgte schließlich Thorben Schütte, der einen weiten Freistoß von Lukas Schneider per Kopf in die Maschen setzte (84.).

Schneider war vor der Partie mit Lennart Feldhus und Jan Lehmkuhl von Spartenleiter Ottmar Jöckel verabschiedet worden. Lehmkuhl wechselt beruflich bedingt zum SC Melle, Feldhus studiert in Hannover und wird sich dem dortigen Landesligisten SV Ramlingen-Ehlershausen anschließen. Schneider wird aus beruflichen Gründen fußballerisch kürzer treten. „Du bist ein VfL-Eigengewächs, wie es im Buche steht. Ich hoffe, dass du aus deinem Ruhestand noch einmal zu uns zurückkehrst“, meinte Jöckel.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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