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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Zwischen Riga und Mainz

27.05.2017

Mit vielen neuen Eindrücken aus den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sind die Teilnehmer der achttägigen Studienreise der Volkshochschule Wildeshausen zurückgekehrt. Unter der bewährten Leitung von Hanna Behrens führte die Reise nicht nur in die drei Hauptstädte Tallinn, Riga und Vilnius, sondern auch in den estnischen Lahemaa Nationalpark mit dem Landgut Palmse, in den Badeort Jurmala, zum Schloss Rundale mit seiner weitläufigen Parkanlage sowie zur Wasserburg Trakai.

Die nächste Studienreise der VHS Wildeshausen unter der Leitung von Hanna Behrens führt vom 1. bis 8. Oktober in die Champagne und nach Nordburgund. Nähere Informationen erteilt die VHS unter Telefon   0 44 31/7 16 22. Das Programm wird auch unverbindlich zugesandt.

Zu einem Tag der offenen Tür haben am Donnerstag die neuen Inhaber des „Waldschlösschens“ an die Goldenstedter Straße in Wildeshausen eingeladen. Angeboten wurde nicht nur ein Grillbüfett – die Besucher konnten sich die sanierten Räume des Restaurants, das künftig auch als Begegnungsstätte dienen soll, anschauen. Vor allem aber saßen die Gäste am Himmelfahrtstag auf der Terrasse und im Garten des Gastronomiebetriebes. Eigentlich stünden im „Waldschlösschen“ unter anderem bulgarische Spezialitäten auf der Speisekarte, erklärte Pächter Ivan Aleksandrov. Aber an diesem Tag wurden vor allem Schweinekoteletts, Frikadellen, Kartoffel- oder Nudelsalat gereicht – eben „gute deutsche Küche“. Auch die steht künftig auf der Speisekarte. Der Inhaber des Familienbetriebes zeigte sich zufrieden mit der Resonanz. „Es waren viele Leute da“, bestätigte Angel Angelov, der besonders um die Mittagszeit gut zu tun hatte. Meist seien es Radfahrergruppen gewesen, die am Vatertag dem Restaurant ein Besuch abstatteten. Soll so ein Tag der offenen Tür häufiger stattfinden? „Wir könnten es uns vorstellen“, sagte Angel Angelov. Genaueres sei aber noch nicht geplant.

Anlässlich des Weltbuchtages sind sieben vierte und fünfte Klassen bei Peter und Kerstin Gebhardt in der Gilde-Buchhandlung in Wildeshausen zu Gast gewesen. Dort erfuhren sie so einiges über die Herstellung des Buches – vom Schreiben bis zum Druck. Zudem bereiteten die Gebhardts eine Schnitzeljagd vor. Bei dieser galt es, Fragen zum Buch „Das geheimnisvolle Spukhaus“ von Henriette Wich zu lösen, das die Kinder zuvor gelesen hatten. Allzu leicht sollten die Aufgaben aber nicht sein. „Es waren knifflige Fragen dabei“, sagte Peter Gebhardt. Unter den Teilnehmern, die alle Aufgaben lösen konnten, wurden sechs Gewinner gezogen. Sie erhielten jetzt in der Gilde-Buchhandlung je einen Buch-Preis. Gewonnen haben Alexander Berndt, Greta Eckhoff, Ella Vianden, Lena-Marie Haskamp, Franz Muhle und Johanna Wilke.

Bei gutem Radfahrwetter schickte der Vorsitzende des Vereins für Rückentherapie Wildeshausen, Erich Stock, 26 Vereinsmitglieder, Gäste und die Gruppenleiter Grit Bente und Hans-Jürgen Voß auf die alljährliche Radtour des Vereins. Nach einem kurzen Abstecher in ein Waldstück, in dem es Holzskulpturen eines unbekannten Künstlers zu bewundern gibt, ging die Fahrt über Holzhausen, Thölstedt und Varnhorn zum Ausflugsziel Bullmühle. Dort konnte sich die Gruppe bei einer Kaffeetafel für die Rückfahrt stärken. Der Abend klang in Wildeshausen beim Grillen aus. Fazit: eine rundherum sehr gut von Heide und Rainer Stahl ausgesuchte und geplante Tour. Die Teilnehmer freuen sich schon auf die Jubiläumsfahrt 2018. Wer mehr über den Verein für Rückentherapie erfahren möchte, der kann sich gerne an Erich Stock (Telefon   0 44 31/56 83) wenden.

Zur Frackanprobe lud der Vorsitzende des clubeigenen Festausschusses, Philipp Burmeister, die Mitglieder des Gildeclubs „Pfingstars“ in die Gutenberg- und Medienstadt Mainz ein. Neben standesgemäßer Herberge mit Blick auf den Rhein, unternahmen Mathias Stach, Tim Reich, Philipp Burmeister, Daniel Boehlke, Sebastian Decker, Markus Plate, Sebastian Pundsack, Hendrik Bahlmann, Felix Dittrich und Mathies Nordloh eine Kremserfahrt durch die lokalen Weinhänge. Neben Wein entschieden sich die Gildebrüder für die Versorgung durch heimisches Bier, um bei sonnigen Temperaturen um die 25 Grad das letzte Pfingstjahr Revue passieren zu lassen, die Gemeinschaft zu pflegen und die Detailplanung für das kommende Gildefest zu finalisieren. Am nächsten Tag erwartete die Gildefreunde – den Statuten nach im Frack gekleidet – Andrea Kiewel bei ihrem Stelldichein im ZDF-Fernsehgarten. „Während der TV-Sendung nahmen wir uns Zeit für die repräsentative Vertretung der Wildeshauser Schützengilde im öffentlichen Rundfunk“, berichtete Sebastian Decker.

Auf der Leichtathletikanlage Gut Spascher Sand in Wildeshausen macht es endlich wieder Spaß, die Laufschuhe zu schnüren. Gerd Sandkuhl, Initiator der Gemeinschaftsaktion mit Schülern, Hausmeistern, Gärtnern und Bewohner des benachbarten „Resorts Spascher Sand“, beschäftigte die Trostlosigkeit des Leichtathletikplatzes hinter seinem Haus schon lange. „Es tut weh, diesen Platz ungenutzt und brach liegen zu sehen“, so Sandkuhl. „Ein paar Mal habe ich versucht, den Platz zu nutzen, musste aber schnell aufgeben, weil so viel Unkraut, Steine und Unebenheiten auf der Bahn den Weg beschwerten.“ Nun organisierte er eine Aufräumaktion mit Gärtnern und Schülern der Jahrgänge fünf bis neun. Die Mädchen und Jungen begannen gemeinsam mit einem Gartenteam, die Ränder der 400 Meter Bahn frei zu hacken, das Unkraut zu entfernen und zu ebnen. Jetzt muss die Bahn noch mehrfach mit Traktor und Schlepper abgezogen und gewalzt werden. Parallel zu den Arbeiten auf der Laufbahn wurde die Weitsprunganlage von Unkraut befreit und umgegraben. Auch die kreisrunden Kugelstoß- und Diskuswurfringe wurden wieder freigelegt, vom Dreck befreit und ausgefegt. „Die Schüler haben hervorragende Teamarbeit bewiesen, indem sie gemeinschaftlich 2500 Quadratmeter Leichtathletikbahn an einem Schultag bearbeiteten. So profitieren wir alle von dem Projekt“, freut sich Sandkuhl. Die Infrastruktur bleibe erhalten, und vielleicht sei bei dem einen oder anderen auch das Interesse an der Sportart erwacht.

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