Der Kreisfeuerwehrverband hat mit Hilfe zahlreicher Sponsoren ein Malbuch erstellt, das zur Brandschutzerziehung dienen soll.

Diese Malbücher wurden jetzt auch an die Kindergärten in der Gemeinde Hude übergeben. Dazu trafen sich mehrere Vertreterinnen der Kindergärten im Kindergarten Gänseblümchen. Zu ihnen zählten Brigitte Bunjor (Gänseblümchen), Cornelia Sohl (Kita Villa Kunterbunt), Jutta Onkes (Kita Wüsting/Altmoorhausen) und Vanessa Paul (Kindergarten Altmoorhausen).

Hudes Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, erzählte den Kindern, warum sie Malbücher geschenkt bekommen. Die Malbücher ermöglichen eine Brandschutzaufklärung auf spielerische Art und Weise. Jedes Buch enthält verschiedene Kapitel, unter anderem zum Thema Feuer als freundliches Element. Auch das richtige Verhalten bei einem Brand und die Alarmierung der Feuerwehr werden auf Bildern dargestellt. Natürlich kommt auch das Thema Feuerwehrdienst nicht zu kurz. Diese Präventionsarbeit ist wichtig für die Feuerwehren.

Bei der jüngsten Lesung in der Reihe „Literatur in der Remise“ des Freien Deutschen Autorenverbandes (FDA) war die Bremer Ärztin und Autorin Frauke Röhrs zu Gast. In ihrem Roman „Beinahe“ begegnen sich die beiden gegensätzlichen Protagonisten durch einen Beinahe-Unfall. Für den jugendlichen Schulabbrecher Ivo wie auch für die Ärztin mittleren Alters wird dieses Geschehen zu einem Fixpunkt in ihrem Leben, der gleichzeitig auch für beide eine Wende darstellt. Während Ivo seinen durchaus schwierigen Weg in die Kunst findet, löst sich das Leben der Ärztin Lena emotional und existenziell in Chaos auf. Immer wieder begegnen sich die beiden, zufällig zunächst, bis eine letzte Begegnung sie vor eine schwierige Entscheidung stellt.

Die Handlung ist im Raum Hamburg/Bremen angesiedelt, doch einige Kapitel des Romans spielen auch in Paris. Und die Autorin kennt Paris, das wird vom ersten Satz der entsprechenden Kapitel an deutlich. Doch nicht nur die Stadt wird mit liebevollen und detailreichen Schilderungen beschrieben, auch die Menschen und die anderen Orte gewinnen dadurch ihre farbige Lebendigkeit. Hinzu kommt, dass die Autorin eine versierte Vorleserin ist.

Das habe sie harter Arbeit zu verdanken, erzählt Röhrs. Seit Jahren arbeitet sie zusammen mit einer Schauspielerin an ihrer Sprech- und Vortragsweise, die von den zahlreichen Zuhörern als wohltuend empfunden wurde.

Unterstützt wurde Röhrs zwischen den einzelnen Abschnitten durch den Hobby-Saxofonisten Enno Poppen, der mit bekannten Melodien, eigenen Improvisationen und samtigen Tönen den Zuhörern Atempausen verschaffte, in denen sie das Gehörte verarbeiten konnten Am Ende der Lesung gab es wohlverdienten Applaus vom Publikum. Dorit Berger