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Seifenkistenrennen in Dötlingen Lokalmatadoren fahren vorneweg

Peter Kratzmann
Nicht nur um Zeiten und Siege ging es beim 27. Seifenkistenrennen in Dötlingen, sondern auch einfach um den Spaß an der Sache. Martin Scheffler und Sohn Jakob hatten ihn mit ihrem „Roadrunner“.

Nicht nur um Zeiten und Siege ging es beim 27. Seifenkistenrennen in Dötlingen, sondern auch einfach um den Spaß an der Sache. Martin Scheffler und Sohn Jakob hatten ihn mit ihrem „Roadrunner“.

Peter Kratzmann

Dötlingen - Die Gesamtauswertung beim 27. Dötlinger Seifenkistenrennen der Motorsportgemeinschaft Hunte-Delme im ADAC zeigte es eindeutig: Die Dötlinger Fahrer und Seifenkistenbauer können sich gegen die Konkurrenz aus dem Umland durchaus behaupten. Ralf Flottmann aus Dötlingen startete auf der Rampe beim „Dötlinger Hof“ auf die rund 180 Meter lange Abfahrt in der Klasse „17 & älter“. Mit der Bestzeit von 26,26 Sekunden wurde er Gesamtsieger des Renntages.

Enges Rennen

Dicht auf den Fersen war ihm Hans-Georg Wiemken aus Rastede. Doch an die Bestzeit von Flottmann kam er nicht heran. Der Rasteder brauchte 26,42 Sekunden. Rainer Schied aus Butjadingen wurde Dritter mit einer Zeit von 27,02 Sekunden. Wie die beiden Erstplatzierten startet auch er in der Klasse „17 & älter“.

Bei den Sechs- bis Zehnjährigen war Sofia Hafina (27,62) aus Dötlingen am schnellsten und in der Altersklasse elf bis 16 Jahre siegte Jakob Bachmann aus Bremen (28,68). Bester Dötlinger war Anton Themann (29,60).

Das Gesamt-Starterfeld umfasste eine erfreuliche Anzahl von 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dabei war auch diesmal das Bobby-Car-Rennen ein besonderer Höhepunkt. Hier schaffte es Meike Meyenburg aus Dötlingen, den Titel vom letzten Renntag 2019 zu verteidigen. Sie gewann erneut in der Klasse „17 Jahre und älter“. Mit Carlotta Orth konnte eine weitere Dötlingerin jubeln. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen ließ sie der Konkurrenz keine Chance. Mit Clara Neidrowski und Paula Riep gingen auch Rang zwei und drei an Dötlingerinnen. Einzige Starter und damit Sieger wurden Annika Lüers und Chris Schütte aus Dötlingen in der Klasse 11 bis 16 Jahre. Als schönste und originellste Seifenkiste wählte die dreiköpfige Jury das Fahrzeug von Rainer Schied aus Butjadingen aus.

Viele Zuschauer

Unter dem Strich kann die MSG den Nach-Corona-Renntag in der Kategorie „Erfolgreich“ verbuchen. Gefühlt war die Rennstrecke gegenüber der letzten Veranstaltung in 2019 weitaus mehr gefüllt. Viele nutzten das schöne Spätsommerwetter für einen Ausflug zur Rennstrecke an der alten Dorfeiche. Dort standen Buden für das leibliche Wohl bereit und auch das Café Behr am Dorfring hatte geöffnet.

Für eine tolle Rennstecke hatte das MSG-Team gesorgt. Auch ein kleiner Verriss am Lenkrad ging glimpflich aus, als Carlotta Orth bei der Abfahrt kurz vor dem Ziel ins Schleudern kam und ihre Seifenkiste umkippte. Das Eis schmeckte nach dem kleinen Ausrutscher immer noch gut und alle wünschten Carlotta noch einen schönen Renntag.

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