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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Mitmacher und Mutige

21.11.2017

Mit dem Wilhelm-Dröscher-Preis werden auf dem SPD-Bundesparteitag regelmäßig besondere Projekte aus dem Parteileben ausgezeichnet. In diesem Jahr gingen mehr als 70 Bewerbungen ein. Die SPD im Landkreis Oldenburg hat mit ihrem Projekt „Austausch am Grillrad“ die erste Hürde genommen und darf sich nun mit 34 weiteren Kandidaten in Berlin messen. SPD-Kreisvorsitzender Axel Brammer freut sich sehr über diese Chance: „Wir wollen Bürgerinnen und Bürger in unsere Politik einbinden; das gelingt uns aktuell sehr gut, das wollen wir weiter fortsetzen!“ Egal ob Ortsvereinszeitungen, Infostände außerhalb von Wahlen, Präsenz bei sozialen Medien oder der Austausch am Grillrad. Die Sozialdemokraten wollen nach eigenen Worten die „Mitmach-Partei“ vor Ort sein. „Uns ist weiterhin der direkte Kontakt zu den Bürgern sehr wichtig“, sagt die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag. „Aktuell sind wir mitten in den Vorbereitungen eines Bühnenprogrammes und der Standgestaltung“, berichtet Gerrit Edelmann, Vize-Landesvorsitzender der Jusos Niedersachsen. Die SPD Oldenburg-Land wird mit Derya Yildirim, Gerrit Edelmann und Matthias Kluck drei Jusos zum Wilhelm-Dröscher-Preis nach Berlin entsenden.

Hinter dem Grau“ – so lautete der Titel des jungen Gottesdienstes „Alex 18.30“ in der Wildeshauser Alexanderkirche. Wie sähe die Welt ohne Farben aus, fragten sich die Jugendlichen: „Stellt Euch das einmal vor! Der Bildschirm Eures Handy zeigt nur unterschiedliche Grautöne. Das Whats-App-Logo wäre in Grau!“ Diakon Jo Kretzschmar-Strömer wies auf das „Dunkelgrau“ seiner Jugend hin. Geholfen habe ihm sein Konfispruch: „Denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht – alle, die dran glauben.“ Nun hätte er erfahren, dass hinter dem Grau „richtig Power“ stecke. Und: „Wir alle haben von Kindheit an eine Brille auf, dadurch sieht alles so grau aus.“ Erst ohne Brille erkenne man die Farben. Die Gottesdienstbesucher, darunter viele Jugendliche aus Wardenburg, Sandkrug und Dötlingen, waren begeistert. „Ich nehme mit, dass man tolerant sein sollte. Ich bin gerne aktiv, meine Welt ist nicht grau“, sagte etwa Sophie Riehl, 14 Jahre alt, aus Charlottendorf.

Tolle Resonanz, tolles Programm, beste Stimmung: 104 Teilnehmer machten sich unter der Regie der Mittelstandsvereinigung (MIT) Wildeshausen auf nach Hamburg. Dort nahmen Horst Gabriel, seine Frau Petra und Sohn Michael die Gruppe in Empfang, um die traditionsreiche „Julius Grube Werft“ zu besichtigen. Mit der Barkasse „Hamburger Deern“ ging es durch den Hamburger Hafen. Angelegt wurde schließlich direkt vor der Elbphilharmonie, dem neuen Wahrzeichen der Hansestadt. Nach der Führung durch das imposante Gebäude fand der Tag in der „Störtebeker-Braumanufaktur“, deren Geschäftsführer Jürgen Nordmann ist, ein Ende. Die Resonanz war überaus positiv. „Spannend, was Wildeshauser außerhalb ihrer Heimatstadt so alles auf die Beine stellen“, sagte unter anderem MIT-Vorsitzender Ingo Hermes.