Dötlingen - Im vergangenen Jahr fiel die Jahreshauptversammlung der Motorsportgemeinschaft Dötlingen im ADAC wegen Corona aus. Kürzlich ließen es die Regeln aber zu; die Hauptversammlung fand mit weniger als zehn Vereinsmitgliedern im Clublokal Dötlinger Hof statt. Allerdings: Viel zu berichten gab es nicht, wie Vorsitzender Lutz Lindemann gleich nach der Begrüßung hervorhob.
Vorstand gewählt
Beliebte Vereinsveranstaltungen wie das Seifenkistenrennen, die Trecker-„Jux-Rallye“, die Nachtorientierungsfahrt im Herbst, der Kohlgang und auch die Helferparty konnten nicht wie gewohnt in 2020/21 veranstaltet werden. Auch der Neujahrsempfang fiel im vergangenen und in diesem Jahr wegen der Pandemie aus. Da im Vorjahr keine Wahlen zum Vorstand anfielen, wurde auch die Jahreshauptversammlung nicht einberufen. Alle zwei Jahre werden im Wechsel die „geraden“ und „ungeraden Vorstandsämter“ neu besetzt beziehungsweise gewählt.
„Dieses Jahr müssen wir vier Positionen neu wählen“, so Lindemann. Als Zweite Vorsitzende erhielt Peggy Lehmkühler für weitere vier Jahre das Vertrauen. Ebenso bleibt Sportleiter Klaus Jokiel weiter im Amt. Allerdings betonte er, dass es für ihn aus Altersgründen die letzten vier Jahre im Vorstand sein werden. Ebenfalls wiedergewählt wurde Pierre Henning als zweiter Beisitzer. Als Delegierte werden Lutz Lindemann und Peggy Lehmkühler an der Online-Mitgliederversammlung des ADAC Weser-Ems am 26. März teilnehmen.
49 Mitglieder
Aktuell hat die MSG 49 Mitglieder. Im Berichtszeitraum gab es einen Austritt und fünf Mitglieder verstarben. Obwohl es keine Veranstaltungen in den beiden vergangenen Jahren gab, stellt sich die Kassenlage sehr gut dar. Wie Kassenwart Herwig Hennig verkündete, habe es mehrere Spenden gegeben. „Und wir haben keine Helferpartys gehabt. Das hat natürlich Geld gespart“, erklärte Henning. Im Ausblick auf das laufende Jahr stellte Sportleiter Jokiel den 16. Oktober als Termin für eine Nachtorientierungsfahrt in Absprache mit den Mitgliedern vor. Gedacht ist auch daran, im Juni die „Jux-Rallye“ wieder zu veranstalten. Auch das Seifenkistenrennen soll wieder stattfinden. „Allerdings werden wir umziehen müssen. Unsere Abfahrt auf dem ,Dorfring’ ist durch bauliche Maßnahmen nicht mehr geeignet. An der Fahrbahn gibt es keinen geeigneten Weg für die Fahrer und Gäste“, schilderte Lindemann. Auch am Austragungsmodus soll noch gefeilt werden. Genaueres wird man erst kurz vor den Terminen bekanntgeben können, da nicht absehbar ist, wie die Corona-Pandemie dann im Land grassiert.
