Dötlingen - Für „Aquabella“ war von vornherein klar: Ihre erste gemeinsame Ausstellung soll im Künstlerdorf Dötlingen ausgerichtet werden. 2020 und 2021 fielen coronabedingt ins Wasser. Jetzt aber soll die Ausstellung über eben dieses Thema – Wasser – eröffnet werden.

Die Malgruppe des Kneipp-Vereins Cuxhaven hat speziell für die Müller-vom-Siel-Kate maritime Bilder gemalt. Elf Künstlerinnen und Künstler gehören zur Gruppe, zehn stellen ihre Werke aus. Fische, Küsten, Strände, fast alles mit Acrylfarbe gemalt.

„Wir haben 2017 mit vier Leuten angefangen“, erzählt Kursleiterin Anke Christiansen. Alle Mitglieder sind Autodidakten, „und alle haben Spaß am Malen. Wir helfen uns gegenseitig und treffen uns auch privat.“

Zum Malen treffen sie sich einmal wöchentlich in Cuxhaven in der Volkshochschule. Unterstützung erhält die Gruppe vom Kunstprofessors an der Hochschule Bremen, Jost Funke. Aus Bremen kommt „Aquabella“-Mitglied Werner Hock, zwölf Jahre hatte er zudem in der Samtgemeinde Harpstedt gewohnt: Vor drei Jahren hatte er Kontakt zur Dötlingen-Stiftung hergestellt, ob eine Ausstellung möglich wäre. „Dötlingen ist nicht so kommerziell, hier ist noch alles beim Ursprung“, schwärmt Hock, der seit 2016 in Cuxhaven lebt und als Sachbearbeiter beim Bremer Senat, Kulturabteilung, gearbeitet hatte.

Sonst stellten in der Kate Künstler aus der Umgebung aus, sagt Gerti Essing von der Stiftung. „Und wir sind offen für interessante Gruppen“, ergänzt sie. Zur Lebensordnung nach Sebastian Kneipp gehört nach Ansicht von Anke Christiansen übrigens auch das Malen – weswegen die Gruppe beim Kneipp-Verein angesiedelt ist. „Dicht am Wasser gebaut“ wird am Samstag, 2. Juli, um 11.30 Uhr eröffnet, ab 11 Uhr ist Einlass. Anwesend sein werden alle ausstellenden Mitglieder. Bis 31. Juli läuft die Ausstellung. Die Kate ist samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter

Verena Sieling
Verena Sieling Redaktion Wildeshausen