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Musical „Living Dreams“ in der Wildeshauser Alexanderkirche Werk von Ralf Grössler begeistert erneut

Luise Moormann
Wirkungsvolle Lichtspiele sorgten bei Musical „Living Dreams“ in der Wildeshauser Alexanderkirche für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Wirkungsvolle Lichtspiele sorgten bei Musical „Living Dreams“ in der Wildeshauser Alexanderkirche für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Luise Moormann

Wildeshausen - „Licht ist ohne Dunkelheit nicht sichtbar“, „Der schönste aller Träume ist der Traum vom Paradies“, „Wer keinen Mut zum Träumen hat, wird niemals fliegen lernen.“ Am Freitag und Samstag präsentierte der Wildeshauser Kirchenmusiker Ralf Grössler sein Musical „Living Dreams“ nach über 30 Jahren erneut auf der Bühne der Alexanderkirche. Die Uraufführung fand im Jahr 1992 statt.

Das Musical handelt von Selina (Ylva Grössler), einem jungen Mädchen, das den Tod ihres Großvaters nicht begreift. In ihrer Verzweiflung flüchtet sie in das Reich der Träume und begibt sich auf die Suche nach ihrem Großvater durch verschiedene Traumwelten. Viele Darsteller, die bereits bei der Aufführung 1992 auf der Bühne standen, waren auch diesmal mit dabei. Doch auch im Publikum, das zahlreich erschienen war, fanden sich Besucher der Uraufführung, wie Pastor Lars Löwensen bei der Begrüßung am Freitagabend feststellte. Genau das sei das Besondere an Ralf Grössler, betonte er: „Er schafft Kontinuität und bleibt immer offen für Neues.“

Botschaften der Hoffnung

Wie vor über 30 Jahren erwies sich „Living Dreams“ mit seinen vielfältigen Liedern von Margit Grössler und seinen Botschaften der Hoffnung als großer Erfolg: Direkt zu Beginn sorgte die Darstellung eines Requiems für Gänsehaut. Die Mischung aus dem Gesang der Kantorei und des Gospelchors, der Musik des Orchesters und den Lichtspielen zog das Publikum in den Bann. Doch die düstere Stimmung wurde von Klaas Müllers gelungener Gesangseinlage und seiner heiteren Art als „Weißer Traum“ durchbrochen.

Auch in den nachfolgenden Szenen konnten die Darsteller überzeugen: Mit ihrer wunderbar kuriosen Art brachten Andre Müller (Lachtraum) und Glenn Mahlstedt (Chaotischer Traum) das Publikum zum Lachen, während Jannina Gerdes (Kuscheltraum) und Joanne Bell (Traum vom Paradies) Gesangseinlagen präsentierten, die Gänsehaut bereiteten. In einem herzerwärmenden Finale findet Selina ihren Großvater schließlich im Paradies wieder. Abgerundet wurde die Darstellung von Grösslers leidenschaftlichem Dirigat und von einer abschließenden gemeinsamen Gesangseinlage aller Darsteller.

Abschied in Sicht

Für ein solch komplexes Stück seien die Vorbereitungen intensiv gewesen, berichtete Grössler vor der Aufführung. „Die Technik, den Chor, das Orchester und die Schauspieler gleichzeitig zu koordinieren, war eine Herausforderung.“ Doch die Anstrengung hat sich gelohnt. Das Musical war eines von Grösslers letzten Projekten in seiner Funktion als Kantor und Kreismusikdirektor. Im Sommer 2024 geht er in den Ruhestand. Sein Vorsatz für diese Zeit: Sich mehr um seine Familie und seine Frau zu kümmern. Doch zunächst bleibt ein anderer Wunsch: „Living Dreams” solle den Zuschauern lehren, dass Frieden im Herzen zu finden sei. Das begeisterte Klatschen, Stampfen und Jubeln am Ende der Aufführung bewiesen, dass diese Botschaft angekommen ist.

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