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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Musik in der ganzen Stadt

05.06.2018

Geschicklichkeit, Konzentration und Vorsicht waren bei der jährlichen Fahrradprüfung der vierten Klassen in der Wallschule Wildeshausen gefordert. Die rund 88 Schüler der insgesamt vier Klassen waren in einem Parcours auf dem Schulgelände und auf den umliegenden Straßen der Schule gefordert. Zu Beginn wurden alle Fahrräder der Schüler von der Polizei genau unter die Lupe genommen. „Die meisten Fahrräder waren in Ordnung, bei einigen gab es Probleme mit dem Licht“, berichtete Lehrerin Anja Nolte, die die Fahrradprüfung organisiert hatte. Insgesamt hätten die Fahrräder aber einen guten Eindruck bei der Polizei hinterlassen. Danach ging es für die Schüler auf das Parcoursgelände. Auf einem schrägen Brett musste balanciert, eine Acht aus Bauklötzen an der Seite durchfahren und ein Slalom gemeistert werden. Danach stürzten sich die Schüler in den Straßenverkehr. Auf den Fahrradwegen ging es die Straßen Im Hagen, der Heem- und Schulstraße zurück zur Schule. Dabei mussten Ampelanlagen, Kreuzungen und auch eine Straßenüberquerung ohne Ampel gemeistert werden. „Das war aber einfacher als gedacht“, berichtete ein Schüler von seinen Erfahrungen. Kritisch beäugt wurde das Verhalten im Parkour und dem Straßenverkehr von Eltern, pädagogischen Mitarbeitern und Praktikanten der Schule. Sie machten sich zu jedem einzelnen Fahrer Notizen, die am Ende dann die Gesamtfehlerzahl ergaben. Nach dem praktischen Teil folgt nun noch ein theoretischer. Alle Viertklässler müssen einen vom ADAC entworfenen Fragebogen beantworten. „Wenn die Schüler in zwei der drei Übungsteilen unter der zugelassenen Fehlerpunktzahl geblieben sind, haben sie bestanden“, sagte Lehrerin Nolte.

Kräftig gemeckert wurde am Samstagabend im Wildeshauser Reitersaal. Im Rahmen seiner kleinen „Tour“ gastierte „De Meckerkring“, der einzige plattdeutsche Beschwerdechor, in der Kreisstadt. Unter den 23 Interpreten war auch die Wildeshauserin Andrea Schierholt. Seinen Ursprung fand der Chor beim Platt-Art-Festival in Oldenburg, seit Februar 2015 tritt er nun schon im Nordwesten auf. Auch in Wildeshausen hatten die Sängerinnen und Sänger jede Menge Gründe für herzhaftes Meckern parat. So wurde lautstark über die viel zu frühen Weihnachtsartikel in jedem Jahr, Müll in der Landschaft, Nordkorea, die derzeitige Flüchtlingssituation und die Parteien in der Politiklandschaft hergezogen. Die Zuschauer zeigten sich bereits nach wenigen Minuten angetan und stimmten den weiteren Abend mit rhythmischem Klatschen in die Darbietung des Chores ein.

Auf dem Vorplatz der Gildestube kamen währenddessen die ganze Nacht über Schlagerfans auf ihre Kosten. Die beiden Organisatoren Michael Emken und Holger Munke hatten eine kleine Zeltstadt errichtet, die bei den jüngeren und älteren Besuchern gut ankam – und zum Tanzen einlud. Daran hatten auch die beiden Stargäste mit mehreren Auftritten ihren Anteil. Emken und Munke hatten Steffen Jürgens und Michael Fischer, zwei bekannte Sänger in der deutschen Schlagerszene, in die Wittekindstadt gelotst. Bei ihren Lieder „Irgendwann“, „Deine Liebe ist Wahnsinn“, „Ich schenk Dir eine Insel“ und „Warum“ zeigten sich auch ihre Fans sehr textsicher und stimmten in die Stücke ein. Auch Autogrammjäger, die teils eine weitere Anreise auf sich genommen hatten, kamen auf ihre Kosten. Die beiden Sänger erfüllten ihren Fans nahezu jeden Wunsch. In den Pausen sorgte DJ Jens für Partymusik.

Rockmusik schallte dagegen durch die Wildeshauser Innenstadt. Die Organisatoren Angelika Stelter, Sebastian Twele und Bernd Spille hatten das neue Format „Wild Rock Concerts“ ins Leben gerufen. Drei Bands heizten den Besuchern im Kayserhaus mächtig ein. Den Anfang machte die Band Endstation aus Diepholz. Marco Stelljes, Philipp Jacks, Mario Leupers und Sängerin Susann Ideker brachten das Kayserhaus mit ihren selbst geschrieben Punkrock-Songs wie „Leise“ oder „Wir leben laut“ bereits in den ersten Stunden „zum Kochen“. Später standen dann noch die Bands Jaded aus Nienburg und Abnormal End aus Essen auf der Bühne. Die Organisatoren kündigten an, dass sich die Wildeshauser in den nächsten Monaten auf weitere Abende mit Rock, Hard- und Punkrock sowie Metal freuen dürfen.

Letztes Jahr Gewitter, dieses Jahr tropische Temperaturen von 32 Grad: Am heißesten Maitag seit 100 Jahren ging es für 8400 Läufer beim B2Run-Firmenlauf in Bremen an den Start. Acht Mitarbeiter des Unternehmens Hoffrogge aus Wildeshausen gaben ihr Bestes und kämpften auf einer Strecke von 6,2 Kilometern rund um das Weserstadion gegen die stechende Hitze an. Am Ende überquerten alle freudestrahlend die Ziellinie im Weserstadion und belohnten sich mit kühlen Erfrischungsgetränken und Bratwurst. Dabei wurde kollegial auf die tolle Leistung des gesamten Teams angestoßen. Hoffrogges schnellster Läufer, Julian Plötz, erreichte mit knapp 26 Minuten sogar eine Platzierung unter den Top 100 der Männerwertung.

Eine Golfreise in den Teutoburger Wald erlebten die Dienstagsdamen des Golfclubs Wildeshauser Geest. Traudel Ahlers und Christa Grimjes hatten die Tour nach Bad Salzuflen organisiert, das Wetter spielte bei rund 30 Grad mit. Als ersten Platz spielten die Damen eine 18-Loch-Runde beim Golf-und Landclub Bad Salzuflen, die zwei weiteren Tage wurde die außergewöhnliche Natur zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge genossen. Auch auf den Plätzen vom Golfclub Heerhof und beim Golfclub Widukind-Land wurde während der Tage gespielt. Die Siegerehrung für die drei Turniere erfolgte im Anschluss an ein Essen in der Gastronomie des Clubs.

Die Bruttosiegerin und damit die beste Golferin der drei Tage war Wiebke Stromann mit 30 Bruttopunkten. Die Siegerinnen in der Nettowertung A waren Christa Grimjes vor Hanne Pflüger und Regina Liepinsch-Hellmers. Die Nettoklasse B entschied Uschi Lindmann vor Traudel Ahlers und Jing Li für sich. Im kommenden Jahr – das haben sich die teilnehmenden Damen bereits jetzt vorgenommen – wollen sie ein weiteres Mal auf Reisen gehen.

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