Ganderkesee - Bei einem Feuer hat eine Familie aus dem Riedenweg in Ganderkesee am vergangenen Mittwoch ihr Wohnhaus und den gesamten Besitz verloren. Doch jetzt bekommen die Eltern und ihre fünf Kinder eine Welle der Hilfsbereitschaft zu spüren. Am Wochenende haben Kollegen und Bekannte eine Spendenaktion gestartet, bei der über das Internet-Portal „GoFundMe“ bereits rund 9000 Euro zusammengekommen sind. Darüber hinaus erreichen die Familie und den Flugplatz Ganderkesee, wo der Vater als Platzwart arbeitet, zurzeit zahlreiche Hilfsangebote. „Die Hilfsbereitschaft ist riesengroß“, sagte Dörthe Dreher, Prokuristin des Flugplatzes. Das sei sehr wohltuend für die Familie.
Zimmer im Hotel
Doch da noch nicht klar ist, wie es weitergeht, sind die Betroffenen nach Angaben von Dörthe Dreher mit Angeboten für Sachspenden im Moment noch völlig überfordert. Das Airfield-Hotel habe spontan drei Zimmer für die Familie zur Verfügung gestellt, sodass zumindest die Unterbringung gesichert sei, heißt es auf der Flugplatz-Homepage. „Bis auf die Kleidung, die die Familienmitglieder getragen haben, konnte nichts gerettet werden. Aber zum Glück sind alle wohlauf“, ist dort zu lesen. Kollegen und Bekannte hätten die Familie mit Kleidung und einer Erstausstattung an persönlichen Sachen versorgt, berichtet Dörthe Dreher.
Zurzeit ist noch offen, wo die Familie längerfristig unterkommen wird und ob ihr Haus saniert werden kann: „Der Schaden ist immens.“ Da auch noch nicht klar sei, was die Familie tatsächlich benötige, würden Sachspenden zurzeit keinen Sinn machen, sagte die Prokuristin. Möglicherweise werde zu einem späteren Zeitpunkt eine Liste veröffentlicht.
Bitte um Geldspenden
Stattdessen haben Kollegen, Freunde und Bekannte des beliebten und hilfsbereiten Flugplatz-Mitarbeiters eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Die Helfer bitten unter anderem im sozialen Netzwerk Facebook um Geldspenden für die Familie. Per-Ole Wendlandt hat die Spendenkampagne auf der Internetplattform „GoFundMe“ eingerichtet. Wer auf das Feld „Spenden“ klickt, kann dort per Überweisung, Kreditkarte oder Paypal Geld auf ein Konto überweisen, das für die betroffene Familie angelegt worden ist. „Das ist absolut seriös“, sagte der Ganderkeseer. Umfangreiche Daten seien erforderlich gewesen, um die Spendenkampagne zu starten.
Wer die Familie unterstützen möchte, erreicht die Spendenaktion über folgende Links:
