Wildeshausen/Dötlingen - Auf die Spur des Regenwurms haben sich die Kinder der Naturschutzjugend (Naju) Dötlingen-Wildeshausen begeben. Um den Regenwurm mit Hilfe des von Betreuerin Elke Deters erstellten Forscherheftes genauer unter die Lupe zu nehmen, sollte sich jeder zuerst einen eigenen Regenwurm suchen. Vorsichtig wurde die Erde umgegraben, bis alle einen „eigenen“ Wurm hatten. Dann ging das Forschen los: Wie viele Segmente hat dein Regenwurm? Wie sieht er vorne aus? Wie sieht er hinten aus? Dann wurde der Wurm vorsichtig gemessen und gewogen, und es war erstaunlich, wie unterschiedlich die Angaben waren. Als Nächstes wurden mehrere Versuche durchgeführt, um herauszufinden, über welche Sinne der Regenwurm verfügt. Um zu testen, ob das Tier riechen kann, wurden Wattestäbchen in Senf, Honig und Essigwasser getaucht. Im Anschluss wurden sie dem Regenwurm vorgehalten. „Wir haben zwar keine Nase mit Hilfe der Lupe erkannt, aber der Regenwurm kann trotzdem riechen. Den Honig mochte er, aber beim Essig hat er sich zurückgezogen“, berichtete Betreuerin Kristin Schoppa. Im Anschluss an die Forschungseinheit wurden alle Regenwürmer unversehrt wieder in die Erde gesetzt. Zum Abschluss bastelten alle noch mit großer Begeisterung einen Bücherwurm, der mit Sicherheit im nächsten Buch zum Einsatz kommen wird.
Naju Dötlingen-Wildeshausen Als Forscher dem Regenwurm auf der Spur
Dem Regenwurm auf der Spur: Gemeinsam mit den Betreuern Elke Deters (von links), Dustin Bolle und Kristin Schoppa haben sich die Mädchen und Jungen mit dem Tier beschäftigt.
Tamino Büttner/Naju
